Brainboard - Gedächtnis, Lernen, Mnemotechnik

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BeitragVerfasst: Do 21. Jul 2016, 21:16 
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Registriert: Do 21. Jul 2016, 15:36
Beiträge: 1
Wohnort: leipzig
liebe boardkollegen,

mich hat das memofieber schon lange am wickel, allerdings gebe ich jetzt erst richtig gas. ausserdem bin ich von schnell(kopf)rechnen sehr begeistert. ich besitze einiges an zauberliteratur, welche auf einzelne phänomene der mathematik eingeht und diese zu beeindruckenden kunststückchen unformuliert. allerdings ist das alles nicht solide und es fehlt der zusammenhang. drum habe ich mir literatur von arthur benjamin besorgt. ansich ist das da alles gut und einleuchtend erklärt. auf pädagogische strategien allerdings wird kaum eingegangen.

daher würde mich interessieren, welche täglichen trainingseinheiten die könner des rechenfachen denn so absolvieren. 10min 1x1, dann quadrate, 2stellige miteinander, dann spazierengehen und danach fröhliches wurzelziehen...?

bin sehr auf eure antworten gespannt.

danke, nico


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BeitragVerfasst: So 24. Jul 2016, 15:59 
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Registriert: Fr 15. Jun 2012, 15:54
Beiträge: 43
Vielleicht erstmal eine solide Grundlage schaffen.

- Addition und Subtraktion
- Multiplikation und Division

Schwierigkeitsgrad und Anzahl der Aufgaben am besten mit Excel selber zusammenstellen. Wichtig ist nicht die Menge pro Übungseinheit sondern die Regelmäßigkeit. Sich selber Ziele setzen und den Schwierigkeitsgrad nicht zu schnell steigern.

Wenn man so rechnen möchte, ist das Buch eine gute Grundlage. Hier im Forum sind aber auch einige Erfahrungen zusammengetragen worden.

Ich persönlich trainiere meine Haupteinheiten sehr intensiv, lang und nach ein paar Wochen wieder sehr unregelmäßig. Also genau das Gegenteil von dem was ich gerade davor empfohlen habe. Ich steigere mich immer sehr rein um neue Bestzeiten oder Größenordnungen zu erreichen. Irgendwann komme ich dann nicht weiter und setze etwas aus. Nach meistens einer Woche merke ich dann, das ich eine kleinen Sprung gemacht habe. Diese ungleichmäßigen Fortschritte habe ich eigentlich nur bei der Multiplikation.

Neben meinen Haupteinheiten rechne ich wohl täglich, fast unbemerkt mindestens 100 mal. Meistens auf dem Weg zur Arbeit, Uni oder sobald ich Zahlen sehe. Dadurch konnte ich eine sehr gute Automatisierung erreichen.

Man muss es nicht übertreiben aber das integrieren von Recheneinheiten in den Alltag verleiht dem ganzen mehr Ungezwungenheit. Beim Gassi gehen mit dem Hund wird dann schonmal eine Wurzel gezogen bis der Hund den Ball gebracht hat. Ergebnisse merken und dann später mit dem Rechner nachprüfen. Super Übung für Gedächtnis und Überprüfung der Rechenmethoden. Ich habe früher Abends im Bett, mir eine beliebige Zahl überlegt und dann daraus die Quadratwurzel auf so viel wie möglich Stellen berechnet. Erst am Morgen dann notiert und überprüft.

Bleibe kreativ und denke dir neue Herausforderungen aus um im Kopf "flexibel" zu bleiben.

_________________
"...Don't waste your time
Or time will waste you..."


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