Brainboard - Gedächtnis, Lernen, Mnemotechnik

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 Betreff des Beitrags: Re: An alle Autoren
BeitragVerfasst: So 22. Jan 2012, 15:39 
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Superbrain
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Klaus Horsten hat geschrieben:
Es gibt schon genug Einführungen in die Mnemotechnik. Jedes Jahr erscheinen ein, zwei oder mehr Einführungen.

An was es mangelt, sind Ausführungen. Und zwar Ausführungen über einzelne Sachgebiete.

Was fehlt sind zum Beispiel:
* eine Mnemotechnik der Medizin
* eine Mnemotechnik der Chemie
* eine Mnemotechnik des Englischen, Französischen und Spanischen
* eine Mnemotechnik des Programmierens


Dem stimme ich zu. Einer der Gründe für meine Teilnahme an diesem Forum ist Doctiger, der die Mnemotechniken auch in seiner akademischen Lern-Praxis einsetzt und durch seine Beträge regelmäßig die im Zitat erwähnten "Ausführungen" zumindest für sein Fachgebiet bietet. Ich würde es begrüßen, wenn sich Autoren finden, die die Anwendung der Mnemotechniken auf ein bestimmtes Fachgebiet anwenden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Re:
BeitragVerfasst: Mi 01. Feb 2012, 15:52 
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Superbrain

Registriert: So 22. Jul 2007, 8:58
Beiträge: 341
Bärline hat geschrieben:
Bärline hat geschrieben:
AN EDITED HISTORY OF MNEMONICS FROM ANTIQUITY TO 1985: ESTABLISHING A FOUNDATION FOR MNEMONIC-BASED PEDAGOGY WITH PARTICULAR EMPHASIS ON MATHEMATICS
by HREES, ROBERT ALAN. 1 $ 68.00
Total 1 $ 68.00
Ich habe mir die Dissertation über den angegebenen link bestellt, der Preis ist 68 $ und nicht 44 $
Bärline


Da ich bald umziehen werde, trenne ich mich von einigen meiner Bücher:

ich biete das obige Werk zum Verkauf an: 25 € zuzüglich Porto. Ich habe die lose Zettelsammlung seinerzeit mit Spiralbindung in 4 Bände binden lassen. Es sind einige Unterstreichungen in rot vorhanden. Keine Garantie für Vollständigkeit. Das Ganze ist schwer wie ein Stein.

Bärline


Das Werk ist vergeben.


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 Betreff des Beitrags: Re: An alle Autoren
BeitragVerfasst: Di 14. Feb 2012, 18:23 
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Superbrain

Registriert: Mi 24. Jun 2009, 14:53
Beiträge: 313
AndreasF hat geschrieben:
Klaus Horsten hat geschrieben:
Es gibt schon genug Einführungen in die Mnemotechnik. Jedes Jahr erscheinen ein, zwei oder mehr Einführungen.

An was es mangelt, sind Ausführungen. Und zwar Ausführungen über einzelne Sachgebiete.

Was fehlt sind zum Beispiel:
* eine Mnemotechnik der Medizin
* eine Mnemotechnik der Chemie
* eine Mnemotechnik des Englischen, Französischen und Spanischen
* eine Mnemotechnik des Programmierens


Dem stimme ich zu. Einer der Gründe für meine Teilnahme an diesem Forum ist Doctiger, der die Mnemotechniken auch in seiner akademischen Lern-Praxis einsetzt und durch seine Beträge regelmäßig die im Zitat erwähnten "Ausführungen" zumindest für sein Fachgebiet bietet. Ich würde es begrüßen, wenn sich Autoren finden, die die Anwendung der Mnemotechniken auf ein bestimmtes Fachgebiet anwenden.


Warum eigentlich?
Das wäre zwar eine Lernhilfe und sicher auch interessant, aber ist nicht Ziel der Mnemonik dass man eben KEINE Eselsbrücken mehr (zu lernen) braucht, sondern gerade die Technik beherrscht, übt, erlernt, sich selbst in (immer) angemessener(er) Zeit welche zu erstellen?

Wenn nun eine Mnemotechnik der Medizin etc. kommt, dann wäre das doch eine Sammlung von Eselsbrücken zum Thema, oder nicht?

Sinnvoll fände ich es, viele verschiedene Beispiele für schwierig zu visualisierende Inhalte zu sammeln, aus diversen Themengebieten.
Vielleicht kleine Tabellen mit Beispielen - Inhalt - Schlüsselwort - (mögliche Verknüpfung mit Route).
Oder eine "Millionenliste"1 - 1000, dann in Tausenderschritten, Zehntausenderschritten etc.).

Eine Mnemomik für jedes Fach erinnert mich an einen Lesekurs für jedes neue Buch.
Lesen sollte es einem ermöglichen, jedes Buch in der Muttersprache irgendwann mal lesen zu können; Mnemonik sollte es einem ermöglichen, sich jeden Inhalt (???) irgendwann mal effektiv und schnell merken zu können.
Oder nicht?

LG
Frederica


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 Betreff des Beitrags: Re: An alle Autoren
BeitragVerfasst: Mi 15. Feb 2012, 8:11 
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Beiträge: 1664
Sehe ich auch so, deshalb hab ich ja angefangen einige Themen mal Mnemotechnisch aufzuarbeiten. Meine Hoffnung ist, dass dann der Schritt von Gedächtnissport zur Praxis weniger lange dauert. Letztlich ist das "Geheimnis" praktischer Anwendung, sich kaum Mühe zu geben bei den Bildern.

Es gibt Situationen, wo es sich lohnt, Mnemotechnik vorzukauen. Es muss eine Stoffmenge sein, die klar definiert ist, nicht zu groß aber nicht zu einfach, dazu braucht man mindestens so 100 Empfänger, die es garantiert anwenden. Ansonsten lohnt es sich nicht. Mein Zitratzyklus auf Youtube scheint so eine Geschichte zu sein, denn ich höre hin und wieder, das Leute es praktisch angewendet haben, und es wird ja millionenfach gelernt in Biologie-Oberstufenkursen und Biochemischen Komponenten diverser naturwissenschaftlicher Studiengänge.


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 Betreff des Beitrags: Re: An alle Autoren
BeitragVerfasst: Mi 15. Feb 2012, 11:44 
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Superbrain
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Registriert: Di 28. Jun 2005, 20:33
Beiträge: 148
Wohnort: Baden-Württemberg
Frederica hat geschrieben:
AndreasF hat geschrieben:
Klaus Horsten hat geschrieben:
Es gibt schon genug Einführungen in die Mnemotechnik. Jedes Jahr erscheinen ein, zwei oder mehr Einführungen.

An was es mangelt, sind Ausführungen. Und zwar Ausführungen über einzelne Sachgebiete.

Was fehlt sind zum Beispiel:
* eine Mnemotechnik der Medizin
* eine Mnemotechnik der Chemie
* eine Mnemotechnik des Englischen, Französischen und Spanischen
* eine Mnemotechnik des Programmierens


Dem stimme ich zu. Einer der Gründe für meine Teilnahme an diesem Forum ist Doctiger, der die Mnemotechniken auch in seiner akademischen Lern-Praxis einsetzt und durch seine Beträge regelmäßig die im Zitat erwähnten "Ausführungen" zumindest für sein Fachgebiet bietet. Ich würde es begrüßen, wenn sich Autoren finden, die die Anwendung der Mnemotechniken auf ein bestimmtes Fachgebiet anwenden.


Warum eigentlich? Das wäre zwar eine Lernhilfe und sicher auch interessant, [...]


Reicht das etwa nicht? :D

Frederica hat geschrieben:
Wenn nun eine Mnemotechnik der Medizin etc. kommt, dann wäre das doch eine Sammlung von Eselsbrücken zum Thema, oder nicht?

[...]

Eine Mnemomik für jedes Fach erinnert mich an einen Lesekurs für jedes neue Buch.


Ich muß etwas ausholen: Seit 1995 kaufe ich mir in unregelmäßigen Abständen Bücher zum Thema "Lernen lernen". Birkenbihl, Buzan, Staub etc ... Ich hab sie alle! Allerdings ist es so, daß man nach zwei bis dreien dieser Bücher im Grunde nichts wesentlich Neues mehr erfährt. Alle Autoren erklären mir, wie ich mir Namen, Zahlen und Einkaufslisten merken kann. Trivial!

Als angehender Abiturient (und später als Student) stand ich aber immer vor dem Problem, daß sich mnemotechnisches Lernen und das Verstehen der Lerninhalte grundsätzlich auszuschließen schienen. Das führte dazu, daß ich meine Lerntechnik nie wirklich änderte. Es blieb im Wesentlichen also bei der Nürnberger Trichter-Methode: Lesen - Verstehen - Wiederholen.

DocTigers Tipps aus dem Bereich Verterinärmedizin zeigen/beweisen (mir), daß sich Mnemotechnik einerseits und "Verstehen" andererseits nicht grundsätzlich ausschließen müssen. Und je mehr Autoren sich finden, die mit Ausführungen in den Bereichen Chemie, Biologie, Mathematik, Informatik usw. zeigen, daß Mnemotechnik auch in Ihren Fächern funktioniert, desto wahrscheinlicher ist es, daß sich zukünftige Akademiker das Studium auf diese Weise erleichtern.

Das bedeutet aber nicht, daß ich jetzt für jedes Fach eine eigene "Mnemonik" einführen möchte. Den Grund dafür hast du selbst genannt. Mnemotechnik ist - wie das Lesen - im Prinzip eine fachübergreifende bzw. fachunabhängige Techniksammlung. Dennoch unterscheiden sich die einzelnen Disziplinen teilweise so sehr voneinander, daß es alleine deshalb interessant wäre zu sehen, wie andere Lerner ihre fachspezifischen Eigenheiten angehen. So wird ein Mediziner sicherlich Strategien entwickeln, die ganzen Massen lateinischer Begriffe zu lernen, während ein Mathematiker vielleicht überlegt, wie er sich abstrakte mathematische Konzepte am besten einprägt. Ein Chemiker wiederum findet vielleicht ein gute Lösung fürs Einprägen von Molekularstrukturen/Strukturformeln ...

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 Betreff des Beitrags: Re: An alle Autoren
BeitragVerfasst: Mi 21. Mär 2012, 13:47 
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Was haltet ihr denn von einem Gemeinschaftsprojekt zum Buchthema Gedächtnistraining für spezielle Fachgebiete? Bisher schreiben zwar manche, dass sich das schwer vermarkten ließe. Ich bin jedoch der Meinung, dass eine sauber recherchierte, unterhaltsam geschrieben und praxisnahe Buchreihe auch verlegbar gemacht werden kann. Die meisten Autoren schreiben die Werke gewiss als Eigenwerbung, oder als Auftragsarbeit, wenn gerade bei einem Verlag scheinbar Bedarf an einem Thema entdeckt wird, was ja auch absolut legitim ist. Dieses Forum hier kann aber ja durchaus zu Recht einen gewissen Einfluss geltend machen und Verleger sind natürlich auch offen für Werke und Reihen, die sich verkaufen lassen. Dazu bräuchten wir einerseits Fachleute (Studenten und Praktiker), die sich mit den Anforderungen der Stoffgebiete auskennen, dazu clevere Mnemoniker, die sich hier ja zur Genüge tummeln und ein Konzept, das anschließend zielgerichtet vermarktet wird, wenn ein Produkt vorliegt. Wie schon mehrfach geschrieben wurde, sollte es hierbei nicht um den maximalen Profit gehen, sondern um Werbung für das Thema an sich sowie wirklich hilfreiche Bücher, fernab dessen, was ohnehin bei Google kostenfrei zu finden ist (in zig Ausführungen).


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 Betreff des Beitrags: Re: An alle Autoren
BeitragVerfasst: Mi 21. Mär 2012, 17:04 
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Da ich als Student und Gedächtnissportler sowieso sehr viele Lerninhalte mit der Menmotechnik im Medizin- und Biologiestudium lerne, beschäftig mich auch schon länger der Gedanke, dass ich dann gleich das Gelernte mit den Merkhilfen, die man sich überlegt und teils auch schriftlich festhält, etwas "ordentlicher" zusammenfast, was evtl. dann für Andere ein Hilfe darstellen könnte. Gerade zum Beispiel in der Anatomie, wären Themen, wie "alle menschlichen Knochen" bis zu Themen, die weiterführender sind (alle Muskeln mit Ansätzen usw.), denke ich ganz gut geeignet für ein solches Projekt. Stellt sich die Frage, wie breit gefächert so etwas dann aussehen könnte? Finde das aber ein spannendes Vorhaben.


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 Betreff des Beitrags: Re: An alle Autoren
BeitragVerfasst: Mo 26. Mär 2012, 12:09 
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Na das klingt doch gut. Ich kann aus meinem Netzwerk Geisteswissenschaften anbieten sowie Arbeitswissenschaften, Rechtswissenschaften und VWL. Sind noch weitere Interessenten mit speziellem Fachwissen hier, die Interesse an solch einem Projekt haben? Die Reihe sollte eine gewisse Einheitlichkeit haben, daher stelle ich mir das so vor, dass es ein Basisbuch als Grundlagenwerk gibt sowie Aufbauwerke zu den jeweiligen Fachgebieten zur Vertiefung und mit konkreten Beispielen, Strategien und Anregungen. Hier bieten sich gewiss auch weitere Themen an, womit ich natürlich nicht sagen möchte, dass diese nicht durch das Gedächtnistraining bereits gesteigert werden (z.B. Kreativität, Konzentrationstraining, Zeitmanagement, Entspannungstechniken usw.), denn jedes Studium stellt ja auch andere Anforderungen an den Studierenden.


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 Betreff des Beitrags: Re: An alle Autoren
BeitragVerfasst: Mo 09. Apr 2012, 12:27 
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Superbrain
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Diesen Ansatz finde ich auch interessant und könnte mit dem Thema Chemie dienen bzw. mich da mit engagieren. Als Idee gibt es das schon länger. Das Problem bisher war nur, dass keiner so richtig damit angefangen hat bzw. dass keiner das Ganze in die Hand genommen und organisiert hat. Es ist eben auch ein riesiger Berg an Informationen in den einzelnen Fächern, den keiner so einfach "nebenher" bewältigen kann. Wenn man genügend Interessierte für einzelne Fächer fände, dann könnte man sich die Themen innerhalb der Fächer vielleicht etwas aufteilen, damit das ganze nicht zu einem riesigen, unüberwindlichen Berg wird.

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Haben wir eine Gedächtnisförderung?
Und wenn ja - warum nicht?


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 Betreff des Beitrags: Re: An alle Autoren
BeitragVerfasst: Fr 12. Jun 2015, 1:50 
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Stammgast

Registriert: Di 07. Mär 2006, 18:54
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Klaus Horsten hat geschrieben:
An alle Autoren!

Es gibt schon genug Einführungen in die Mnemotechnik.

Jedes Jahr erscheinen ein, zwei oder mehr Einführungen.

An was es mangelt, sind Ausführungen. Und zwar Ausführungen über einzelne Sachgebiete.

Was fehlt sind zum Beispiel:
* eine Mnemotechnik der Medizin
* eine Mnemotechnik der Chemie
* eine Mnemotechnik des Englischen, Französischen und Spanischen
* eine Mnemotechnik des Programmierens


Bezüglich Mnemotechnik und Anwendung der Lerntechniken in der Praxis bzw. im Studium, besonders bzgl. Medizin:

Genau diesen Mangel möchte ich mit dem Projekt HappyHippocampus beseitigen: Um ein schnelles, effektives und spaßiges Vorbereiten auf (mündliche/schriftliche) Prüfungen, Testate usw. zu gewähren, findet man bald auf http://happyhippocampus.com/ eine Kombination aus den unterschiedlichsten Lerntechniken (Loci-/Routenmethode, Akronyme, Master-System, Eselsbrücken, Merksprüche und -sätze, Geschichten, ...) angewandt am Prüfungsstoff der Vorklinik für Mediziner. Quasi vorgekaut, werden die Lerninhalte lerntechnisch aufgearbeitet und in Form von Podcasts und Videos zur Verfügung stehen und das Wissen auf eine unterhaltsame und spaßige Art und Weise vermittelt.


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