Brainboard - Gedächtnis, Lernen, Mnemotechnik

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BeitragVerfasst: Mi 29. Feb 2012, 20:05 
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Horkas hat geschrieben:
Vielleicht klärt das die Missverständnisse.
Ich kann dir genau sagen wer von CAIROS und mir immer als „deutsche Kopie“ bezeichnet wird. Niemand anderes als Markus Hofmann. Er macht die gleichen Vorträge, Witze und Showeinlagen wie der Schweizer Gedächtnistrainer Gregor Staub und das finde ich so ziemlich einfallslos wie es nur geht. Geisselhart macht dies ähnlich, nur sind seine Vorträge doch ein wenig anders aufgebaut aber nicht generell anders.

AndreasF hat geschrieben:
Offenbar hat er sich selbst gegoogelt und ist dann auf diesen Thread hier gestossen. Ein Profi wie er erkennt natürlich die günstige Situation. Günstig heißt in seinem Fall allerdings nicht, dass er sich mit Gleichgesinnten über eine gemeinsame Leidenschaft unterhält (und sich dadurch subtil als Experte positioniert), sondern vielmehr, dass er mit seinem ersten (und vermutlich einzigen) Posting gleich die eigene Werbetrommel rührt. Das hat - sorry - keinen Charme.
Bravo!!! Meine volle Zustimmung!!! Bild

AndreasF hat geschrieben:
Ein bissl Bauchschmerzen bekomme ich eigentlich nur bei der Vorstellung, dass die armen Sextaner ihr Taschengeld für diese Eselbrücken auf den Kopf hauen sollen.
Hätte von mir selbst sein können Bild

AndreasF hat geschrieben:
Ich habe gemerkt, dass sich einige hier auf Geisselhart "eingeschossen" haben. Die Argumente scheinen mir willentlich herbeigedacht und konstuiert. Mein Post ist der Versuch, das Verhalten für mich und ggf. auch andere plausibel zu machen/zu spiegeln.

Vielleicht bin ich auch zu altmodisch, vielleicht auch zu genervt von den ständigen (teilweise plumpen) Werbeaussagen, die man mir (nicht nur hier) an den Kopf wirft: Ich stehe einfach nicht sonderlich darauf, dass Einmal-Poster Ihre Werbeaussagen ins Forum copy&pasten und vermute eben, dass der eine oder andere Kritiker ggf. aus diesem Grund "ranted".

CAIROS z.B. ist aktives Mitglied dieses Forums. Daher habe ich ihn bzw. seine Homepage in meiner "Schatzkiste" - als derzeit einzigen - auch sehr gerne verlinkt und würde seine Leistungen auch ungehemmt promoten ...
Das sehe ich zu 100% genauso. Bild

Früher habe ich im BrainBoard auch „dickere Geschütze“ aufgefahren, was Kritik bei solchen Themen angeht. Das wurde seitens des Administrators aber gar nicht gerne gesehen und von anderen Mitglieder auch nicht. Seither halte ich mich dahingehend mehr zurück.

@AndreasF. Ich kann dir nur eins sagen: Irgendwo sind ja alle Gedächtnistrainer miteinander vernetzt (besonders dann nicht unabhängig, wenn sie im Vorwort erwähnt werden) und keiner möchte der anderen Krähe die Augen ausstechen. Daher reden wir hier mit konstruktiver Kritik gerne gegen Windmühlen an. Ich vergleiche das immer gerne mit (einigen) Ärzten: Hat der Kollege einen Fehler begangen bleibt sein Partner, und sei’s ein eklatanter Kunstfehler, immer noch liberal. Nur nicht das Nest beschmutzen wollen. Und jetzt bin ich auch gleich wieder still, sonst gibt’s wieder ne Verwarnung :evil: :evil: . (Man sieht ja wie schnell ein entfernt zu der Sache passender Beitrag irgendwo anders landet :( )

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„Die Leistungsfähigkeit des Hirns nimmt zu, je mehr man es in Anspruch nimmt.“
Alfred Herrhausen (1930-1989), dt. Bankier


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BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 19:50 
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hallo zusammen,

bitte entschuldigt die lange pause. da ich die letzten 14 tage fast nur unterwegs war melde ich mich erst jetzt wieder. dafür schreibe ich wieder etwas mehr. :)

da ich nicht weiß wie einzelne passagen aus kommentaren kopiert werden können, antworte ich hier komplett.

"schieb das schaf" kommt bei den lesern bisher wirklich sehr gut an. und das sind schon echt jede menge. ich weiß nicht wer es hier im forum wirklich gelesen hat und kann auch wahrscheinlich nicht auf alles was hier diskutiert wird eingehen. nur mal soviel: im buch kann natürlich nicht auf JEDE bedeutung eines englischen wortes eingegangen werden. wir mussten uns da halt für eine, manchmal zwei, entscheiden. das ähnlich klingende vokabeln untereinander stehen ergibt sich nun mal. sie sind halt von a-z geordnet. das es da auch mal zu ähnlichen bildern kommen kann ist auch klar. dann ist da ja noch in der einleitung die schlüsselwortmethode gut erklärt. auch mit beispielen aus anderen sprachen. also wer es wirklich will, kann damit auch spanisch, italienisch, arabisch, lateinisch usw. verbildern. viele wollen das aber nicht, vielen ist es zu umständlich. und die nehmen dann halt die 1.500 fertig verbilderten verknüpfungen. allerdings ist das nächste buch mit spanischvokabeln (und es folgen danach weitere) schon in der mache: pamela mit strohhut (la pamela, span. der strohhut) und: ja klar sind nicht alle englischvokabeln die es gibt im buch enthalten. das wäre nun wirklich zu viel verlangt. ich denke um sich ein fundament anzulegen und um den einstieg hin zu bekommen eignet sich das buch sehr gut. wir haben viel gutes feedback von eltern erhalten. es klappt gut bei schülern (bei erwachsenen auch). ABER: es bleiben immer noch genug vokabeln übrig welche von schülern selbst verbildert bzw. gelernt werden müssen.
das buch soll doch auch gar nicht JEDER kaufen. die menschen die darauf lust haben sollen es sich zulegen. und ich glaube die tun es auch. es kostet 12,99. und damit soviel wie eine nachhilfestunde. ich glaube das das geld sehr gut investiert ist. und spaß macht es den lesern, wie alle berichten, noch zusätzlich.

fazit: das buch hilft vielen, es verbreitet die schlüsselwortmethode bzw. die mnemotechnik und macht den lesern spaß. das kann doch nicht schlecht sein. natürlich gibt es immer was zu verbessern. bei der nächsten auflage werden wir bemüht sein alle verbesserungsvorschläge zu berücksichtigen - verprochen. dafür gebt mir aber auch bitte qualifizierte vorschläge.

ok, wir haben die methode die LaGeiss-Methode genannt. und dies natürlich aus markting aspekten. wenn sich das buch nicht gut verkauft, hat ja keiner was davon. wir schreiben es ja nicht für uns selbst. es ist doch keine schande, marketing für etwas zu betreiben hinter dem man wirklich steht.

zum verdienst: mit einem buch wird nicht wirklich viel geld verdient. im normalfall erhält der autor ca. 0,40 € bis 0,70 € für ein verkauftes buch dieser preisklasse. bei zwei autoren wird das dann noch geteilt. sollten also 10.000 stück in einem jahr verkauft werden (das wäre spitze für ein solches nischenbuch), dann wären das 4000,- bis 7000,- € in einem jahr für zwei autoren (in unserem fall). und dafür muss viel marketing betrieben werden und selbstverständlich muss das buch ja auch geschrieben werden.
aber auch wenn damit viel geld verdient würde. wäre das dann verwerflich?

und da wir ja hier bei buchrezensionen sind verstehe ich nicht warum hier einige auf gedächtnistrainern herum hacken.
es ist doch so, dass ohne die gedächtnistrainer/ -speaker die dies wirklich hauptberuflich machen und davon leben müssen, viel weniger menschen mit mnemotechniken in berührung kommen würden. das ist meiner meinung nach doch erst mal positiv. bei vorträgen sollte heutzutage ein großer entertainmentanteil dabei sein. schließlich ist das publikum (mitarbeiter oder kunden verschiedenster firmen) nicht immer am vorgetragenen thema interessiert. mitarbeiter müssen zb oftmals daran teilnehmen ohne es zu wollen. solch ein vortrag muss also auch unterhalten. dies ist den auftraggebern extrem wichtig. der vortrag muss zum erlebniss werden. klar ist auch, dass der inhalt passen muss. die bekannten redner, die ich kenne und erlebt habe, machen das gut. das hat mit krähen und augen nicht aushacken nichts zu tun. es ist einfach so. ein vw ist gut, ein ford, ein opel ein... alle sind gut und fahren. trotzdem gibt es individuelle vorlieben. der eine macht es ein bisschen witziger, der andere etwas intellektueller usw. ich weiß das natürlich nicht sicher, es kommt mir nur so vor, als hätte nicht jeder der hier über den einen oder anderen gedächtnistrainer herzieht, diesen wirklich schon live erlebt. und dann ist es immer noch so, dass doch der der die mnemotechnik schon beherrscht, bedenken sollte, dass die allermeisten vorträge bzw. seminare für einsteiger gedacht sind. ausserdem: der markt reguliert sich hier sehr gut selbst: wer nicht gut ankommt, wer nicht überzeugt, wer nicht gut bewertet wir (und zwar von den teilnehmern) der macht für diesen auftraggeber keinen zweiten vortrag.

ach ja, ganz wichtig: ich persönlich habe nie an wettbewerben teilgenommen. das war nie mein ziel. angefangen habe ich mit gedächtnistechniken mit 12 jahren in der schule. mein onkel, roland geisselhart, war ja schon anfang der 60er jahre gedächtnistrainer. ich nutze die technik selbst für mich im alltag. und das gebe ich weiter. die meisten meiner teilnehmer wollen ja selbst nie an wettbewerben teilnehmen, sich nie eine 1000-stellige zahl merken. denen reicht es, wenn sie sich ihre verschiedenen pins usw. merken können. es reicht ihnen sich in ca. 5 min. 10-15 namen einzuprägen. praxisanwendungen also. und die hab ich drauf. außerdem beurteilen mich die teilnehmer als guten lehrer. der teilnehmer hat ja nichts davon wenn der lehrer selbst sich alles top merken kann, dies aber nicht weitergeben kann. aber richtig: es ist eigentlich schade, dass nicht mehr gedächtnissportler gedächtnistraining professionell und hauptberuflich weitergeben. warum eigentlich nicht?

genug geschrieben: hoffe ich konnte ein wenig zur allgemeinen klärung beitragen. und auch wenn mich nicht JEDER hier leiden kann (wäre ja auch beängstigend): ich selbst beurteile nur dinge und menschen, die ich wirklich kenne und mir ein urteil überhaupt machen kann.

in diesem sinne wünsche ich uns allen ein "unvergesslich" schönes wochenende, bis bald mal
oli geisselhart

_________________
Oliver Geisselhart
Gedächtnistrainer
Stolzestr. 15
44139 Dortmund

0231/ 95 25 67-92
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www.kopferfolg.de


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BeitragVerfasst: So 11. Mär 2012, 13:34 
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Zitat:
Fazit: Von den Profis hier finde ich die Kritik schon überraschend. Einerseits werden mehr Mnemotechnikanwendungen gewünscht, aber wenn dann eine kommt, ist die zu trivial? Ich sehe das anders und gebe dem Buch 4/5 Sterne für die Zielgruppe.


Man trenne den Autor von seinem Produkt! Ich kenne weder den Autor persönlich, noch seine Seminare. Objektiv möchte ich das Buch bewerten bzw. die Realisierung eines solchen und nicht eventuell fragwürdige Marketing-Praktiken.
Und da möchte ich Boris beipflichten: Was fehlt, sind gute Beispiele der Anwendung von Mnemotechniken... und zwar konkret. Die reine Beschreibung der Techniken ist an jeder Ecke in Büchern oder im Netz zu finden. Den Otto-Normalanwender gilt es zu begeistern und "anzufixen". Insofern ist dieses Buch ein guter Schritt in diese Richtung, auch wenn es nicht perfekt ist und man viele Einzelheiten der Umsetzung kritisieren kann... sicherlich zu Recht.
Aber auch deshalb gibt es so wenig Bücher in dieser Richtung, weil es erstens viel Arbeit und zweitens schwierig ist, sich Themen, die man sich mit eigenen mnemotechnischen Konzepten erarbeitet hat, der Allgemeinheit verständlich zugängig zu machen. Und zwar so, dass ein Mehrnutzen beim Leser ergibt.

Fazit: Noch nicht perfekt, aber ein Schritt hin zu mehr Anwendungsrelevanz der Mnemotechniken!

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Haben wir eine Gedächtnisförderung?
Und wenn ja - warum nicht?


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BeitragVerfasst: Sa 02. Jun 2012, 8:44 
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Ich habe mir gerade das Buch "Schieb das Schaf" von Oliver Geisselhart / Helmut Lange gekauft, weil ich mich weiter mit der Schlüsselwortmethode beschäftigen wollte.

Positiv habe ich empfunden, dass in dem Buch einige interessante Anregungen gegeben werden. "Die wichtigsten Tipps auf einen Blick" (S. 39 ff.) sind übersichtlich, obwohl ich nicht unbedingt neue, mir unbekannte Informationen bekommen habe.

Würde ich deswegen irgendeinem Schüler oder am Englischen Interessierten dieses Buch empfehlen?


Nein!

1. Einige Wörter sind falsch geschrieben.

Beispiele:
• afterward, S. 52
• castel, S. 62
• Idol, S. 92
• saturday, S. 122
• wednesday, S. 144

2. Ein Eigenname wird als 'Vokabel' präsentiert und ebenfalls falsch geschrieben.

Beispiel:
• "bin laden" (S. 56) (richtig: bin Laden).

3. Die Übersetzung einiger Wörter ist – wohlwollend ausgedrückt - 'ungewöhn-lich'.

Beispiele:
• 'amend', S. 53 heißt nicht 'ändern', sondern 'verbessern' oder 'berichtigen'
• 'coy', S. 68 heißt nicht 'geheimnistuerisch', sondern 'schüchtern' oder 'scheu'
• 'mail', S. 99 heißt nicht 'Panzer', sondern 'Ritterrüstung' oder 'Kettenhemd'
• 'recap', S. 118 ist die Kurzform von 'recapitulation' (Wiederholung). Eine Zusammenfassung ist 'summary'.

4. Einige Wörter sind so exotisch, dass sie noch nicht einmal im Oxford Advanced Learner's Dictionary (dem Gegenstück zum Duden) erwähnt werden.

Beispiele:
• pennon, S. 112
• winker, S. 146

5. Einige der englischen Wörter 'existieren', werden aber im Alltag fast immer durch andere Wörter ersetzt.

Beispiele:
• statt von 'cavy' (S. 63) spricht man von einem 'guinea-pig'
• statt von 'hoop' (S. 90) spricht man von 'tyre',
• statt von 'node' (S. 108) spricht man von 'knot'.

6. Bei einigen der angeführten Wörter muss ich überlegen, was sie im Deutschen bedeuten.

Beispiele:
• ascanthus, S. 51 – deutsch: Bärenklau
• camphor, S. 61 – deutsch: Kampfer
• cooper, s. 67 – deutsch: Böttcher, Küfer)
Ich bezweifle, dass meine englischsprachigen Freunde die englischen Entsprechungen jemals verwenden würden.

7. Es gibt einige Wörter, die nur in speziellen Ländern / Landesteilen verwendet oder verstanden werden.

Beispiele:
• kirk, S. 95 (Schottland);
• moppet, S. 104 (USA).

8. Bei einigen Wörtern wird als Merkhilfe auf Personen zurückgegriffen, die hauptsächlich der Generation 60plus bekannt sein sollten.

Beispiele:
• booby, S. 58 - Bubi Scholz
• thatch, S. 138 - Margaret Thatcher
• derrick, S. 72 - Stephan Derrick
• rick, S. 120 - Rick aus "Casablanca", Humphrey Bogart

9. Es gibt Merksätze / Eselsbrücken, die ohne weitere Erläuterung irreführend oder auch falsch sind.

Beispiele:
• much, S. 105, "Tipp: Matsch kann man nicht zählen, money schon. (Erklärung dafür, wann man "much" und wann man "many" benutzt.)"
Irreführend: Es heißt: "I haven't got much money."
• "With "who" never to do." S. 197
Irreführend: Nur richtig bei Fragen nach dem Subjekt, nicht bei Fragen nach dem Objekt. Es heißt: "Who do you like?"

10. Es werden Wörter zusammengepackt, die vom Anfangsunterricht (go, S. 84) bis zu "selbst Muttersprachlern weitgehend unbekannt" (pennon, S. 112) gehen.

11. Die Wörter sind alphabetisch angeordnet. Viel sinnvoller wäre eine thematische Anordnung, um gewisse Bereiche (Familie, Freizeit, Kleidung etc.) abzudecken. Dann würde sich allerdings zeigen, wie lückenhaft die Beispiele sind und wie wenig brauchbar das Buch ist.


Auf Seite 49 ihres Buches schreiben die Autoren: "Sie dürfen das Buch verschenken, weiterempfehlen (gerne auch an Englischlehrer) und mitgestalten." (Hervorhebung von mir.)

Dieser Empfehlung werde ich sicher nicht folgen. Das Buch ist meines Erachtens keine Hilfe – weder für Englischlehrer noch für Englischlernende. Die Versprechung auf dem Cover "Mit Wortbildern hundert und mehr Englischvokabeln pro Stunde lernen" und "Über 1000 Vokabeln zum Sofortlernen" erzeugen einen völlig falschen Eindruck.


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BeitragVerfasst: Sa 02. Jun 2012, 19:01 
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Hallo dihejani,

das finde ich ja mal eine gelungene Aufstellung warum man gerade das Buch nicht kaufen sollte.
Freut mich, dass sich hier mal eine „unabhängige“ Person – ohne jeglichen Ballast, wie etwa ich, zu Geisselharts Buch äußert.

BRAVO!!! :mrgreen:

Leider wird es vermutlich ein Don Quijote und seine Windmühlen sein :( - vllt. nimmt sich Herr Geisselhart die Kritik wenigstens ein bisschen zu Herzen.

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BeitragVerfasst: So 03. Jun 2012, 11:11 
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Hallo Brainboarder, hallo Oliver Geisselhart,

nachdem ich gestern Dampf abgelassen habe – ich hatte mir sehr viel mehr von dem Buch versprochen -, will ich mich heute an konstruktiver Kritik versuchen, die sich aber weitgehend am Englischunterricht in der Schule ausrichten wird.

Sehr stark geärgert an 'Schieb das Schaf' hat mich die Auswahl der Wörter, die mit der Schlüsselwortmethode erlernt werden sollen. Ich habe den Eindruck, dass die Anwendung der Methode im Vordergrund steht, nach dem Motto: "Das Wort an sich ist eventuell unsinnig, aber ich kann an ihm gut zeigen, wie die Methode funktioniert." Ich glaube nicht, dass man irgendjemand mit relativ nutzlosen Beispielen vom Nutzen der Methode überzeugen kann - (zugegeben, es gab auch gute Beispiele).

Ich würde den umgekehrten Ansatz vorziehen. "Welche Wörter muss der Lernende beherrschen, um in einer Sprache grundlegend kommunizieren zu können? Wie kann ich diese Wörter mit der Schlüsselwortmethode erlernen?"

Man sollte sich also an der Häufigkeit orientieren, mit der Wörter verwendet werden. Ich würde vorschlagen, sich dazu an den gängigen Englischbücher (Cornelsen oder Klett etc.) auszurichten. (Ply hat dazu schon wertvolle Anregungen gegeben. Nachzulesen unter: Mnemotechnik für Kinder – Schlüsselwortmethode im Englischunterricht - Versuch.)

In den Schulbüchern werden die neuen Vokabeln auch im Rahmen von Wortfeldern präsentiert, d.h. es geht um Schule, um Einkaufen, um Freizeit. Damit fällt die sinnlose alphabetische Anordnung wie bei 'Schieb das Schaf' weg.

Die Orientierung an der Verwendungshäufigkeit hätte meines Erachtens den großen Vorteil, dass die Sprachanfänger die Schlüsselwortmethode schon früh kennenlernen – eben beim Basisvokabular – und sie dann hinterher selbständig anwenden / weiterentwickeln können.



Schließlich würde ich vor der Veröffentlichung eines Buches über das Erlernen einer Fremdsprache die Zusammenarbeit mit Muttersprachlern etc. empfehlen, damit unnötige Fehler vermieden werden.

Schönes Wochenende

Dieter


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BeitragVerfasst: Mo 04. Jun 2012, 1:44 
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dihejani hat geschrieben:
Hallo Brainboarder, hallo Oliver Geisselhart,

nachdem ich gestern Dampf abgelassen habe – ich hatte mir sehr viel mehr von dem Buch versprochen -, will ich mich heute an konstruktiver Kritik versuchen, die sich aber weitgehend am Englischunterricht in der Schule ausrichten wird.

Sehr stark geärgert an 'Schieb das Schaf' hat mich die Auswahl der Wörter, die mit der Schlüsselwortmethode erlernt werden sollen. Ich habe den Eindruck, dass die Anwendung der Methode im Vordergrund steht, nach dem Motto: "Das Wort an sich ist eventuell unsinnig, aber ich kann an ihm gut zeigen, wie die Methode funktioniert." Ich glaube nicht, dass man irgendjemand mit relativ nutzlosen Beispielen vom Nutzen der Methode überzeugen kann - (zugegeben, es gab auch gute Beispiele).

Ich würde den umgekehrten Ansatz vorziehen. "Welche Wörter muss der Lernende beherrschen, um in einer Sprache grundlegend kommunizieren zu können? Wie kann ich diese Wörter mit der Schlüsselwortmethode erlernen?"

Man sollte sich also an der Häufigkeit orientieren, mit der Wörter verwendet werden. Ich würde vorschlagen, sich dazu an den gängigen Englischbücher (Cornelsen oder Klett etc.) auszurichten. (Ply hat dazu schon wertvolle Anregungen gegeben. Nachzulesen unter: Mnemotechnik für Kinder – Schlüsselwortmethode im Englischunterricht - Versuch.)

In den Schulbüchern werden die neuen Vokabeln auch im Rahmen von Wortfeldern präsentiert, d.h. es geht um Schule, um Einkaufen, um Freizeit. Damit fällt die sinnlose alphabetische Anordnung wie bei 'Schieb das Schaf' weg.

Die Orientierung an der Verwendungshäufigkeit hätte meines Erachtens den großen Vorteil, dass die Sprachanfänger die Schlüsselwortmethode schon früh kennenlernen – eben beim Basisvokabular – und sie dann hinterher selbständig anwenden / weiterentwickeln können.



Schließlich würde ich vor der Veröffentlichung eines Buches über das Erlernen einer Fremdsprache die Zusammenarbeit mit Muttersprachlern etc. empfehlen, damit unnötige Fehler vermieden werden.

Schönes Wochenende

Dieter


dem kann ich mich uneingeschränkt anschließen ...

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Carpe diem et noctem ...


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BeitragVerfasst: Mo 04. Jun 2012, 11:37 
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Diese Diskussion um "Schieb das Schaf" verdeutlicht, warum Mnemotechniken so gut wie gar nicht in die Schulen gelangen. Es fehlen gute Schulbücher. Schulbücher, die die Mnemotechniken sinnvoll integrieren. Von Gedächtnisspezialisten präsentierte Einkaufszettel, Präsidentenlisten und Vokabellisten reichen nicht aus. Da wartet viel Arbeit. Packt den Tiger in den Tank (so wie dihejani und ply in ihrem Projekt [Nachzulesen unter: Mnemotechnik für Kinder – Schlüsselwortmethode im Englischunterricht - Versuch])!

Und wir müssen ja Bücher wie "Schieb das Schaf" nicht gleich als misslungene neue Bibel verstehen, sondern können darin eine kleine Bereicherung (Anregung) sehen, die wir gerne (trotz kleiner [oder großer?] Sünden) in unserem Mnemohimmel aufnehmen, oder?


(Oh, habe ich jetzt das Schlusswort für diesen Thread gesprochen?)

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nacanada = Na, keiner da?

Frage: Wenn du völlig zufällig aus den vorgegebenen vier Antworten eine auswählst, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass du richtig liegst?

O 25% . . . . . O 50% . . . . . O 0% . . . . . O 25%


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BeitragVerfasst: Mo 04. Jun 2012, 16:58 
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nacanada hat geschrieben:
Diese Diskussion um "Schieb das Schaf" verdeutlicht, warum Mnemotechniken so gut wie gar nicht in die Schulen gelangen. Es fehlen gute Schulbücher. Schulbücher, die die Mnemotechniken sinnvoll integrieren. Da wartet viel Arbeit. Packt den Tiger in den Tank (so wie dihejani und ply in ihrem Projekt [Nachzulesen unter: Mnemotechnik für Kinder – Schlüsselwortmethode im Englischunterricht - Versuch])!

Und es braucht Lehrer wie die beiden Genannten. Henne oder Ei, Buch oder Mensch? Ich denke, es braucht zuerst Menschen, sprich Lehrer, die Mnemotechnik können und mögen, dann kommen die Kinder und wenn es gut läuft, werden auch die Medien dazu kommen. Da hätte ich eine Idee: Alle Verlage bieten, denke ich, inzwischen auch Download-Materialien zu ihren Lehrwerken. Warum nicht je eine Sammlung von Schlüsselworten zu den einzelnen Jahrgangsbänden? Vielleicht wäre das ja was für dihejani und ply?

nacanada hat geschrieben:
Und wir müssen ja Bücher wie "Schieb das Schaf" nicht gleich als misslungene neue Bibel verstehen, sondern können darin eine kleine Bereicherung (Anregung) sehen, die wir gerne (trotz kleiner [oder großer?] Sünden) in unserem Mnemohimmel aufnehmen, oder?

Genau! Jeder Beitrag, der das Pflänzchen Mnemotechnik in den Schulen fördert, sollte (bei aller möglichen Unvollkommenheit) bejubelt werden. Man kann ja am Besserwerden arbeiten!

Zitat:
(Oh, habe ich jetzt das Schlusswort für diesen Thread gesprochen?)

Warum denn?

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Zu allen wirklichen Abenteuern gehört, dass man einen Schatz sucht.
David Loye


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BeitragVerfasst: Mo 04. Jun 2012, 17:37 
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Zitat:
ok, wir haben die methode die LaGeiss-Methode genannt. und dies natürlich aus markting aspekten. wenn sich das buch nicht gut verkauft, hat ja keiner was davon. wir schreiben es ja nicht für uns selbst. es ist doch keine schande, marketing für etwas zu betreiben hinter dem man wirklich steht.


Das ist einfach nur schlecht.

Warum? Wenn es eine gewisse Methode bereits seit ewiger Zeit gibt, jemand dann vorgibt, er habe diese Methode erfunden und sie dann noch mit seinem eigenen Namen bezeichnet, dann ist das eine Täuschung der Leser. Es ist unseriös und kein Kavaliersdelikt, sondern nicht entschuldbar. Als Nächstes könnte man ja behaupten, man habe die Loci-Methode erfunden: "LoGeiss"?

Fühle mich an Monkey Island erinnert: "Stan sells EVERYTHING!"

http://wiki.ytmnd.com/Stan


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BeitragVerfasst: Do 07. Jun 2012, 20:31 
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Beiträge: 1664
Ich lass mich zwar nicht in den Tank packen, aber ich bin meistens der Meinung, dass man nicht alles mnemotechnisch vorkauen muss. Es kann Sinn machen, teilweise macht es aber auch schlicht keinen Sinn. In der Schule könnte ich mir vorstellen, dass man mit der Klasse eine Brainstorming Sitzung macht. Oder auch Gruppenarbeit. Ich bin natürlich kein Pädagoge, von daher kann das auch Mist sein.

Marketing ist wichtig. Ich denke auch nicht, dass man es mit der geschichtlichen Aufarbeitung wer wann was erfunden hat zu weit treiben sollte. Im Prinzip ist es eine Frage der Ehre, also nicht komplett zu vernachlässigen, aber in praktischen Anleitungen den Anforderungen eines Geschichtsseminars oder wissenschaftlicher Veröffentlichungen zu erfüllen bringt auch keinen Vorteil.

Wir müssen damit leben, dass jeder sein eigenes Süppchen kocht. Erfolg kann ein Schüler nur haben, wenn er Arbeit investiert, und da sind die meisten Trainer und Seminaranbieter vermutlich ähnlich gut oder schlecht darin, von daher wird es wohl nie dazu kommen, dass ein einzelner Trainer den ganzen Markt aufräumt. Also ist es auch reichlich egal ob es jetzt LaGeiss Methode oder wie auch immer heißt.

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Lerntechnik Praxis: http://bit.ly/8ONmbS


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BeitragVerfasst: Fr 08. Jun 2012, 8:22 
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Registriert: Di 08. Nov 2011, 11:50
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DocTiger hat geschrieben:
Ich lass mich zwar nicht in den Tank packen, aber ich bin meistens der Meinung, dass man nicht alles mnemotechnisch vorkauen muss. Es kann Sinn machen, teilweise macht es aber auch schlicht keinen Sinn. In der Schule könnte ich mir vorstellen, dass man mit der Klasse eine Brainstorming Sitzung macht. Oder auch Gruppenarbeit. Ich bin natürlich kein Pädagoge, von daher kann das auch Mist sein.

Brainstorming und Gruppenarbeit, alles, was die eigenen Kräfte der Lernenden mobilisiert, der Fantasie und Kreativität Raum gibt und dem großen Zampano am Lehrerpult eher die Rolle eines Moderators und Lerncoaches zuweist, ist hilfreich für's effiziente Lernen und alles andere als Mist. Für mich ist das schon lange einer der wichtigen Gründe für die Forderung, Mnemotechnik in den Schulunterricht zu integrieren. Dazu sollten mehr und mehr Lehrer für sich selbst die Mnemotechnik trainieren und für ihre Fachinhalte erschließen.

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David Loye


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BeitragVerfasst: Mo 18. Jun 2012, 8:57 
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Horkas hat geschrieben:
Da hätte ich eine Idee: Alle Verlage bieten, denke ich, inzwischen auch Download-Materialien zu ihren Lehrwerken.


es würde mich interessieren, wo es diese Downloadmöglichkeiten und eine Inhaltsübersicht über aktuelle Schulbücher gibt?

Ply


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BeitragVerfasst: Mo 18. Jun 2012, 14:36 
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Ich denke, da hilft nur der Blick in die aktuellen Verlagskataloge. An deiner Schule gibt es vermutlich eine Sammlung, zumindest von denen, deren Lehrwerke an deiner Schule geführt werden. Ansonsten haben die Verlage (Klett, Cornelsen, Langenscheidt, Hueber usw.) ihre Programme auch auf ihren Homepages dargestellt. Dort kannst du dir von jedem gewünschten Verlag den aktuellen Katalog schicken lassen. Ein Beispiellink: http://www.cornelsen.de/lehrkraefte/fach/englisch/. Die Verlage bieten teilweise auch fachbezogene Newsletter für jeden interessierten Lehrer. Möglichkeiten gibt es in Fülle. Auch durch das Schalten eines "Google Alerts" z. B. "Englisch-Unterrichtswerke", "Englisch-Unterrichtsmaterial" kannst du Informationen bekommen, automatisch gewissermaßen. Es gibt auch das "Netzwerk Lernen". Die Übersicht für dein Fach aber musst du dir wahrscheinlich selbst verschaffen. Da ist ja auch ständig was in Bewegung. Viel Erfolg!

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BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 15:04 
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Hallo Horkas,

vielen Dank. Leider bin ich kein Lehrer. Deswegen weiß ich leider nicht, ob ich auch so an die Unterlagen komme.

Ply


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BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 16:57 
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Superbrain

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Wohnort: Markgräflerland
Hallo Ply,

du könntest ja "angehender Lehrer" oder "interessierter Elternvertreter" sein. Bestimmt schicken dir die genannten Verlage auf deine Bitte hin gerne ihre aktuellen Kataloge. Und auf deren Websites kannst du dich frei über die Angebote informieren.

MfG
Horkas

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David Loye


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BeitragVerfasst: Di 15. Jan 2013, 22:45 
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Ich habe mir das spanische Analogon "Liebe am O(h)r" gekauft und muss sagen, dass die vorgeschlagenen Bücher guten Denkanstöße sind und das gesamte Buch einem als Anwenderneuling der Schlüsselwort-Methode hilft
ABER: Viele Vokabeln sind wirklich nicht merkenswert, da diese so speziell sind und bei normalen Konversationen sicherlich nicht verwendet werden.

Besser fände ich es, wenn Hr. Geisselhart mehr Vokabeln aus dem Grundwortschatz mit aufgenommen hätte.

Vielleicht wird dies ja in einer neuen Version überarbeitet...

Grüße


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BeitragVerfasst: Mo 21. Okt 2013, 9:06 
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Registriert: Fr 26. Okt 2012, 11:29
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Also ich selbst bin von den Büchern "Schieb das Schaf" und "Liebe am O(h)r" begeistert. Endlich mal ein Buch, das auch wirklich praktische Anwendungen liefert. Da ich selbst Lernberatung für Schüler und Studenten anbiete, kommt immer wieder das Thema "Vokabeln" auf. Dann ist das Werk von Herrn Geisselhart meine klare empfehlung, um sich inspirieren zu lassen.
Sicherlich finden Profis der Schlüsselwortmethode die Beispiele vielleicht zu banal, zu wenig kreativ - ich finde, dass sie tolle Denkanstöße liefern und Mut machen, die Technik auch wirklich auszuprobieren. Warum wenden viele die besten Techniken nicht an? Weil sie sich nicht sicher sind. Auf einigen Tagesseminaren, die ich gegeben habe, fiel es insbesondere älteren Erwachsenen schwer, einen Zugang zu abstrakten Gedächtnisbildern zu bekommen - da können diese wunderbaren Bücher helfen. Und ich finde sie mit dem intensiven Gegenwert vergleichsweise günstig.
Und natürlich überlässt mir ja auch dieses Buch, dass ich meine eigenen "besseren" Wortbilder finde. Aber bis ich meine Kreativität dahingehend trainiert habe, kann ich mit den vielen Vokabeln schonmal ausprobieren ob und wie es funktioniert.

Die Kritik zur Auswahl der Vokabeln kann ich ebenfalls nicht ganz teilen - hier geht es um Beispiele zur Anwendung der Technik. Natürlich sind diese Beispiele nicht für jedermann gleichsam passend. Aber wenn ich dann meine eigenen Vokabeln habe und diese lerne, wird mir die Schlüsselwort-Technik viel leichter von der Hand gehen.

Was ich noch empfehlen würde, ist zusätzlich ein Karteikarten-System, um die Vokabeln effektiv zu wiederholen. Auch wenn ich mit Wortbildern gute Speicherergebnisse erziele, braucht das Gehirn trotzdem die Wiederholung.

Also: Klare Kaufempfehlung für jeden, der die Schlüsselwort-Methode noch nicht kennt, oder sich bisher noch nicht selbst rangetraut hat. Meistere die Beispiele - dann meistere deine eigenen Vokabeln.
Beste Grüße
Martin

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