Brainboard - Gedächtnis, Lernen, Mnemotechnik

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 Betreff des Beitrags: Re: Neues auf www.likanas.de
BeitragVerfasst: So 27. Jan 2013, 14:37 
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Superbrain

Registriert: Do 05. Nov 2009, 6:06
Beiträge: 174
@gola20
Nur bei einem Psychologen der auch auch bei Lernproblemen hilft.
Der meinte nur, alles in Ordnung, musst nur mehr wiederholen und Dich mehr mit den Themen beschäftigen. Auch würde ich alle Sinne relativ gleichmässig einsetzen.

Welchen spezialisierten Arzt meinst Du?

Wäre froh, das wirklich abgeklärt zu haben.

@Volker.

Genau, das sind sie.
Wir haben uns Zahlen in Bilder umgesetzt und dann verknüpft.
1 = Kerze, die sich wie verrückt bewegt = Bewegungsapparat.
2 = Schwan, der eine ziemlich heftige Verdauung hat (weitere Einzelheiten macht die Fantasie. ;-))
usw.

Diese Zuordnung habe ich ja nach meinen ersten Lernversuchen gemacht.

Wobei ich mich leider auch noch immer mal wieder unfähig anstelle ist, das man ja auch die Reihenfolge umstellen kann, so wie Du das gemacht hast.
Jetzt weiß ich auch, woher das kommt. Wir hatten einen Lehrer der immer mal wieder Brüllte: "Lern, was da steht" Umstellen war quasi verboten.

Allerdings verstehe ich dann nicht, warum ich mich an das gelesene nicht erinnern kann.
Mach ich mir doch gedanklich Bilder, die relativ automatisch erscheinen.

Oder, was ja auch ein Problem beim Speedreading ist, das man nicht wirklich was aufnimmt, wenn die Augen nicht still auf den Wörtern ruhen.
Ich gleite sehr gleichmässig über den Text, also nix Fixation.

Kann das vielleicht auch daher kommen?

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Gruß
Will


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues auf www.likanas.de
BeitragVerfasst: Fr 08. Mär 2013, 12:53 
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Stammgast

Registriert: Do 25. Mär 2010, 18:58
Beiträge: 96
Wohnort: Magdeburg
Ich fand die drei Bücher der Likanas-Reihe "Chronologie und Komputistik" spannend. Sie sind für Chronologie-Interessierte (nicht jedoch für Memory-Freunde) von größtem Interesse und sollten unbedingt zusammen gelesen werden.

Herr Voigt zeigt im Gegensatz zur Lehrmeinung, dass der Osterzyklus von 532 Jahren nicht als rein multiplikatives Konstrukt von 19x28 Jahren verstanden werden sollte, sondern sich additiv aus separaten Teilzyklen/Perioden zusammensetzt, die im Gegensatz zur Lehrmeinung wohl schon alexandrinische und römische Komputisten im 3. Jahrhundert handhabten: "Wann fällt der Ostervollmond wieder auf dasselbe Datum und auf denselben Wochentag? "

Herr Voigt beantwortet in den 3 Bänden umstrittene Fragen zur frühchristlichen Komputistik und Chronologie, wie ich finde, überzeugend. Allerdings muss man die Bücher mehrfach lesen, um alle Feinheiten der geschliffenen Argumentation zu verstehen.

Gewünscht hätte ich mir als Lesehilfe eine Art "Time Table" um bestimmte Ären, Zuordnungen, Lebensdaten von Gelehrten bzw. Entstehungszeiten von Werken leichter einordnen zu können.

_________________
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Enzyklopädie der Wochentagsberechnung * Blog zur Wochentagsberechnung


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues auf www.likanas.de
BeitragVerfasst: Fr 26. Apr 2013, 13:25 
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Superbrain
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Registriert: Mo 21. Apr 2003, 15:35
Beiträge: 837
Hansolka hat geschrieben:
für Chronologie-Interessierte (nicht jedoch für Memory-Freunde)
Hm. Wenn ich auch dieser Meinung gewesen wäre, so hätte ich hier auf dem brainboard gar keine Information über meine Arbeiten zur Chronologie und Komputistik gegeben.
Da aber alle meine Arbeiten zur Chronologie und Komputistik aus der Analyse herstammen, die ich nötig hatte, um eine Grundlage für die Mnemotechnik der Kalender zu schaffen, dachte ich, solch ein Zusammenhang sei von Interesse. Zugespitzt könnte man sagen: Unter den Augen der Mnemotechnik erwachen gelegentlich Dinge zum Leben und Strukturen kommen ans Licht, die sonst im Dunkeln geblieben wären. In diesem Fall sind es recht zentrale Strukturen, die zu einer weitgehenden Neubewertung des gesamten Phänomens "Christliche Kalenderkunst und Chronologie" veranlassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues auf www.likanas.de
BeitragVerfasst: Di 28. Mai 2013, 17:22 
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Superbrain
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Registriert: Mo 21. Apr 2003, 15:35
Beiträge: 837
Auf http://www.likanas.de > Chronologie (bzw. > shop) ist ein neues Buch erschienen:

Ulrich Voigt, Der vergessene Mond des Geminos von Rhodos. Eine Untersuchung über die ganztägige Mondprognose.
PDF-E-Book, 149 S. EUR 15,00

Das Buch wendet sich in erster Linie an Historiker, indem es eine Grundlage des allgemeinen historischen "Wissens" in Frage stellt und gewissermaßen durch ihr Gegenteil ersetzt. Es fügt sich damit in die Reihe der vorherigen Bücher, mit denen ich versuche, eine grundlegende Umwertung in der Beurteilung der christlichen Kalenderkunst zu bewirken.

Das Buch wendet sich auch an Kopfrechner und Gedächtniskünstler, denn es vermittelt, wie man den Frühlingsvollmond über lange Zeiträume im Kopf berechnet (mit einer 95% Genauigkeit von ± 1 Tag über 15 Jahrtausende und einer 100% Genauigkeit von ± 2 Tagen über 19 Jahrtausende). Dazu enthält das Buch ein Kapitel mit expliziter Mnemotechnik ("Das Jahr im Kopf").

Es ist dies das Buch Nr. 5 in der Reihe Chronologie und Komputistik. Band 4 (über die Zahl Null) soll noch in diesem Sommer erscheinen.

Hinzuzufügen ist, dass die Technik, mit der hier Mondprognosen durchgeführt werden, dem Kapitel viii "Über die Monate" (περὶ μηνῶν) der Elementa Astronomiae (εἰσαγωγὴ εἰς τα φαινόμενα) des Geminos von Rhodos, einem griechischen Lehrbuch der Astronomie aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert, entnommen sind. Dazu Ulrich Voigt, "Geminos von Rhodos und die Oktaëteris", in: Beiträge zur Astronomiegeschichte 10 (= Acta Historica Astronomiae 37), 2010, 7 - 34.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues auf www.likanas.de
BeitragVerfasst: Do 05. Dez 2013, 18:15 
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Superbrain
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Registriert: Mo 21. Apr 2003, 15:35
Beiträge: 837
Auf http://www.likanas.de > Chronologie (bzw. > shop) ist ein neues Buch erschienen:

Ulrich Voigt, Dionysius Exiguus und die Zahl Null.
PDF-E-Book, 220 S. EUR 15,00

Es ist dies die angekündigte Nr. 4 in der Reihe Chronologie und Komputistik. Das Buch beantwortet die Frage, ob bereits für das 6. Jahrhundert, als die Jahreszählung aufkam, nach der wir jetzt das Jahr 2013 schreiben, von einem mathematischen Gebrauch der Zahl Null gesprochen werden muss, obwohl doch eine Ziffer 0 damals noch gar nicht zur Verfügung stand. Begründet wird, dass "unsere" Jahreszählung ohne Heranziehung der Zahl Null nicht erklärt werden kann. Dabei wird dann auch die sog. Millenniumsfrage beantwortet, ob nämlich die Jahrhunderte jeweils mit 01 beginnen oder mit 00.


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