Brainboard - Gedächtnis, Lernen, Mnemotechnik

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BeitragVerfasst: Do 06. Apr 2006, 18:34 
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Superbrain

Registriert: Mo 04. Apr 2005, 14:36
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Zitat:
Nein, das ist auch abhängig von der Aufgabe.


Das sage ich doch gerade.

Zitat:
Stehen sich die Aussagen: "es gibt sehr viele, sehr unterschiedliche Tests" und "sie messen dasselbe" nicht diametral entgegen.


Beide Aussagen sind nicht von mir.

Zitat:
... Studienerfolg ist diese Fähigkeit erwiesenmaßen praktisch unwichtig.


Auch diese Pauschalisierung ist wieder nicht zulässig. Es gibt verschiedene
Studiengänge mit verschiedenen Anforderungen, die zum Teil mit Sprache und Allgemeinwissen nichts zu tun haben.
Zudem geht es mir nicht um das Studium, sondern um die Umschreibung
von Problemstrukturen.

Wie auch immer, ich könnte mich noch zu Weiterem äußern, aber dann würden wir noch länger diskutieren. Dies ist zwar geistig sehr anregend,
weil Du neben einem breiten Wissen auch noch Verständnis mitbringst, dieses Wissen anzuwenden, es führt aber gerade bei unserem Thema zu leicht vom Hundersten ins Tausendste.

Ich lasse Dir also das letzte Wort, mit dem Du noch einige Argumente zu meinen Bemerkungen anbringen kannst, damit hat es dann aber für mich sein Bewenden.

Wie sagt man so schön: Ich denke, wir halten diesen Gegensatz aus.

Dann also bis zur Meisterschaft. 8)

Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend,

Simon


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BeitragVerfasst: Fr 07. Apr 2006, 11:44 
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Registriert: Mo 18. Sep 2006, 11:45
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Pat hat geschrieben:
Beide Aussagen sind nicht von mir.

Mit "Intelligenzmessung" implizierst du sie aber.

DaVinci hat geschrieben:
....Studienerfolg....

Natürlich nur Gymnasialerfolg.


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BeitragVerfasst: Sa 27. Mai 2006, 20:59 
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schlauer det hat geschrieben:
Ben hat geschrieben:
In Gedächtnissport hat Alter mit Leistungen zwar nichts zu tun. Andi Bell ist 36 Jahre alt, Dominic O'Brien 46, Astrid Plessl 19, Jan Formann 48, Yip Swe Chooi 53, und mich 27. Gunther Karsten weiß ich nicht, aber er hat letztes Jahr in einen Interview "über 40" gesagt :) . Natürliches Gedächtnis verschlechtert mit Alter, sagen die Experten, aber bei der Gedächtnissportsdiziplinen kann man sich mit Training so viel verbessern, daß natürliches Gedächtnis nichts aus macht.

.


Das sehe ich anders. Die Frage ist doch nicht, OB es alte gute Gedächtnissportler gibt, sondern WIEVIELE im Verhältnis zu allen.

Nein, das sagt überhaupt nichts aus, da es auch einfach daran liegen kann, dass junge Menschen eher an einem solchen Sport interessiert sind.

Wenn, wäre es schon aufschlussreicher wie die Korrelation Gedächtnisleistung-Alter aussieht.
Aber da es für eine solche Korrelation auch wieder tausende Faktoren gibt, würde eine negative Korrelation in diesem Fall auch nichts bedeuten.

Es ist allerdings so wie Ben es auch darlegt:
Die Gedächtnisleistung hat nichts mit dem Alter zu tun.


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BeitragVerfasst: Mo 12. Jun 2006, 16:09 
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ostfriese hat geschrieben:
Meine Ergebnisse bei irgendwelchen Internet-Tests schwankten sogar noch stärker.

Hier war die Rede von Tests bei Psychologen.

ostfriese hat geschrieben:
Das sagt aber nichts aus, weil diese Tests größtenteils völlig unseriös sind.

D´accord!


ostfriese hat geschrieben:
Sofern Tests Intelligenz messen, sind sie kaum trainierbar; je "trainierbarer" sie sind, desto schlechter messen sie Intelligenz.

Seit wann messen IQ-Tests bitte Intelligenz?
Wie du ja sicher weißt, ist die allgemeine Intelligenz oder kurz g definiert als das, was Anzahl (representativer) intellektueller Leistungstests oder etwas subtiler IQ-Tests gemeinsam ist.
Die Korrelation eines Tests mit g, die Validität, lässt sich mathematisch berechnen und ist für die wichtigsten Tests bekannt.


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BeitragVerfasst: Mo 12. Jun 2006, 17:08 
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Ich kenn g nur als Erdanziehungskraft, also immer schön aufm Hocker bleiben. ;)
Klar messen Intelligenztests Intelligenz, sonst würden sie ja nicht so heißen. Anders gesagt, Intelligenztests nehmen sich einfach das Recht heraus, ihre eigene Definition (bzw die Definition des Testautors) zu prüfen.

Dass da nun irgendein Schlaumeier ankommt und die Erdanziehungskraft erfindet, da können ja Wechsler und Konsorten nix für. ;)


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BeitragVerfasst: Mo 12. Jun 2006, 21:51 
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g steht für general intelligence. :wink:


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BeitragVerfasst: Di 13. Jun 2006, 8:03 
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DaVinci hat geschrieben:
g steht für general intelligence. :wink:
Ich kenn nur General Motors oder den General Bergfrühling, meinen Nachbarn. ;)

Mir ist schon klar, was g bedeutet. Was ich mit meinem Posting auch andeuten wollte, ist, dass es immer(?) verschiedene Definitionen der Intelligenz geben wird, da hilft auch so ein neunmalkluger G-Punkt nix, den ein Wissenschaftler nun für sich als die neue Wahrheit erachtet. :wink:


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BeitragVerfasst: Di 13. Jun 2006, 11:19 
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Das stimmt nicht ganz.
Die Validität und die Korrelationen des jeweiligen Tests mit anderen Tests werden schließlich angegeben, was ja den von mir beschriebenen Zusammenhang impliziert.


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BeitragVerfasst: Di 13. Jun 2006, 11:47 
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Thor Kaufman schrieb:
Zitat:
da hilft auch so ein neunmalkluger G-Punkt nix,


:)


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BeitragVerfasst: Di 27. Jun 2006, 14:28 
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Da ich inzwischen wesentlich besser informiert bin als früher :roll: , kann ich mich ja auch auf eine Autorität berufen. :wink: :twisted:

Aus dem Buch Hochbegabte und hochleistende Jugendliche des bekannten Marburger Psychologie-Professor Detlef Rost:„Allgemeine Intelligenz ist als das definiert, was einer (repräsentativen) Auswahl intellektueller Leistungstests gemeinsam ist" (S.19)


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BeitragVerfasst: Di 27. Jun 2006, 22:30 
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Ich hab nen Mensatest gemacht(50Euro) und bei mir sind 119 rausgekommen. Denke kann als 19 Jaehriger damit zufrieden sein. Wuerde aber gerne wissen ob der IQ vielleicht sein Interssengebiet auf bestimmte Punkte erweitert. Ich mein ich kenn nich viele die ihre Majortable tranieren oder aehnlcihe Gedankenspielereine machen.
So mach ich hin und wieder, einfach so aus spass, dass ich mir Objekte als Drahtgittermodel vorstelle(kennt man aus cad nur linien) oder beobachte den Scheibenwischer wenn er im Takt oder nicht im Takt mit den Grenzteilen da mitmacht.
Wobeich ich eigentlich offen fuer sehr viele Dinge bin und auch grad Zeichen bisl uebe. (japanisch bin ich am Anfang)


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BeitragVerfasst: Mi 28. Jun 2006, 1:59 
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Zuletzt geändert von Mr.Nice am Fr 22. Sep 2006, 22:11, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi 28. Jun 2006, 19:26 
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Mr.Nice hat geschrieben:
Sicaine hat geschrieben:
Denke kann als 19 Jaehriger damit zufrieden sein.

Als 20jähriger wärst du es dann nicht? Versteh den Sinn der Aussage nicht. Falls du damit meinst, dass deine Intelligenzentwicklung mit 19 ja noch nicht abgeschlossen sei...die gängige Überzeugung ist, dass die Entwicklung mit etwa 20 beendet ist.

Hm ne das nich. Ich mein halt, dass ich noch nicht studiert habe und erst 19 bin. So also jetzt schon ne gute Basis fuer Spaeter habe.

Mr.Nice hat geschrieben:
Verfehlst du das 130er Kriterium im ersten Test, kannst du nach einem hal...s ein unbeeinflusster Wert ist, denke ich dass eine Steigerung von 11 Punkten machbar wäre....mit intensivem Training.

Jepp 11 Punkte Unterschied sind zuviel fuer einen Gratisnachtest. Vielleicht mach ich nen neuen nachm Studium aber atm bin ich zufrieden damit :).


Mr.Nice hat geschrieben:
Das was du beschreibst würde ich nicht als Interessen bezeichnen. Eher als standardmäßig ablaufende Gedankenprozeße.
Die Wahrnehmungsfähigkei...ht von Kopfrechenmeisterschaften oder Mathematikunterricht gehört haben.

In jedem Wissensgebiet finden sich Begabte aller Stufen. Was den Hochbegabten vom Durchschnittlichen in seinem Interesse unterscheidet, ist die Motivatio...bieten zuzuordnen ist unsinnig.

Vielen Dank eine wirklich schoene Beschreibung dafuer, warum ich irgendwie anders durch die Welt gehe :). Wasser jo ich guck doch gern mal in den Bach :)


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BeitragVerfasst: Do 29. Jun 2006, 20:00 
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Sei unbesorgt, Sicaine. Die Intelligenz kann auch während des Studiums noch einen dicken Schub kriegen, wenn man interessiert ist.

Ich war vor meinem Studium auch schon ein kluger Kopf, aber durch das zunehmende Interesse an Lerntechniken, durch steigende Willenskraft und Motivation bin ich bestimmt ordentlich intelligenter geworden. Ich lerne auch völlig Neues viel schneller als früher.
Bei mir ist es allerdings auch die Standardentwicklung vom "Linkshirn" zum "Rechtshirn"/"Ganzhirn", von daher wohl auch nicht zu verwunderlich und da ist sicherlich auch eine Menge Verzerrung dabei, unter Anderem auch durch Willenskraft sicherlich.

Aber was bringt's dir denn, wenn du einen IQ von 130 hast? Ich nehme mal an, du beziehst dich da auf den HAWIE? Mit einem IQ von 130 wärst du ja 2 Standardabweichungen vom Mittel und damit etwa im 95%Quantil, also hochbegabt, oder wie?
Und wie Mr.Nice schon sagte, auch mit einem IQ von 119 kann man schon dick was reißen. Es kommt halt darauf an, dass man die Cleverness richtig nutzt, aber es geht sicher immer noch mehr, wenn man will.

Aber schickt schon. :wink:


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BeitragVerfasst: Do 29. Jun 2006, 22:52 
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Hrhr jo versuche auch grad Links und Rechts und meinen Koerper in eine Linie zu bringen :)

Ne der IQ ja hm die Zahl ansich is mir jetzt nich sooo wichtig aber ich merk ja dass ich bisl anders bin als meine Mitschuler.


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BeitragVerfasst: Do 29. Jun 2006, 23:02 
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BeitragVerfasst: Fr 30. Jun 2006, 9:20 
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Und was bringt's, wenn man in Mensa, Mysterium und HighPotentials ist?


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BeitragVerfasst: Fr 30. Jun 2006, 12:18 
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Mr. Nice hat geschrieben:
Thor Kaufmonn hat geschrieben:
Ich nehme mal an, du beziehst dich da auf den HAWIE?


Bei den von Mensa organisierten Gruppentests werden weder Hawie noch Hawik verwendet. Andere Tests welche von unabhängigen Instituten zur Verfügung gestellt werden.

Man kann für Mensa ja auch extern einen Test machen.

Mr. Nice hat geschrieben:
125=95% weit überdurchschnittlich
130=98% hochbegabt
So in etwa. Je nach Quelle und Statistik schwanken die Werte um bis zu 2 Punkte. Punkte, nicht Prozent.

Nur bei Wechsler oder sd 15.
Bei anderen Tests sind die zwei Sigmas über My(immer 100) schon 120 Punkte (IST zb) und bei anderen Tests wiederum erst ab 132 (Stanford-Binet-Skala (Terman)) oder gar erst bei 148 Punkten (Catell-Skala (Standardabweichung=Sigma=standard deviation=sd=24)).

Thor hat geschrieben:
Und was bringt's, wenn man in Mensa, Mysterium und HighPotentials ist?

Gute Frage, warum will man in so eine Gesellschaft?
Aus Eitelkeit, geben wirs doch zu. :wink:
Nein, ich denke, dass man dort viele intelligente Menschen kennenlernt und sich auch mal über gehobenere Dinge unterhalten kann, wozu man sonst vielleicht nicht so oft Gelegenheit zu hat.


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BeitragVerfasst: Fr 30. Jun 2006, 16:56 
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Mensa hat viele Projekte, Newsgropus, Treffen und co. Wobei man zu Mensatreffen auch als nich Mensianer hingehen kann. Leider gibts sowas hier nich in der Umgebung wen wunderst? Ich wohn in niederbayern...


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