Brainboard - Gedächtnis, Lernen, Mnemotechnik

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 Betreff des Beitrags: PI-Permutation
BeitragVerfasst: Di 03. Jun 2003, 18:40 
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Am 16. Juni will ich 5.000 Nachkommastellen der Zahl PI nicht in ihrer natürlichen Reihenfolge, sondern gemäß einer zufällig hergestellten Permutation ihrer 2.500 Doppelstellen aufschreiben.

Zu schlagen ist dabei meine eigene Darbietung vom 28.6.02:
6 h 5 m bei 18 Fehlern.

Hier sind Fehler erlaubt, sofern sie in einem einzigen Versuch verbessert werden können. Es ist also nicht erlaubt sein, eine Fehlverbesserung nachzubessern.

Der Ort steht noch nicht fest. Das Miniatur-Wunderland ist zwar ein interessanter Ort, aber doch nicht für geistige Konzentration dieser Art: Hämmern / Sägen / Sprechen / Lachen / Radio / Kindergeschrei / usw. usw. - "eine Ohrenweide".

Ulrich Voigt
www.likanas.de


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 06. Jun 2003, 19:49 
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Jetzt steht der Termin endgültig fest:

Montag 30. Juni 2003 im Matthias-Claudius-Gymnasium in Hamburg Wandsbek (am U Bahnhof Hamburg-Wandsbek) ab 10:00.

Ulrich Voigt


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 Betreff des Beitrags: Gratulation und Fragen
BeitragVerfasst: Sa 07. Jun 2003, 22:43 
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Hallo Herr Voigt,
zunächst nochmals an dieser Stelle Gratulation zum letzten erfolgreichen Rekordversuch trotz der sehr sinnlichen (sprich manches mal scheinbar zu geräuschvollen) Atmosphäre.

Mich - und vielleicht andere auch - würde einmal der Weg von der U-Bahnstation zum genannten Gymnasium interessieren - wie gelangt man dorthin, ich würde mir das gerne einmal anschauen.

Schöne Grüsse
Jens Plasger
http://www.lerntechnik.info


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So 08. Jun 2003, 0:28 
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Matthias-Claudius-Gymnasium
Witthöftstr. 8, 22041 Hamburg, Tel. 6889 2586

U-Bahn Wandsbek Markt (vom Hauptbahnhof mit der Linie U 1 ca. 15 Min.). In Fahrtrichtung aussteigen. Die Schule liegt hinter der großen Kirche, die man sieht, wenn man einmal den Busbahnhof durchquert hat. Ein kleiner Weg führt links an der Kirche vorbei über einen Friedhof (auf dem Matthias Claudius begraben ist) zur Schule.

Ulrich Voigt


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi 02. Jul 2003, 21:23 
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Leider lief der neuerliche Permutations-Lauf nicht ganz so glänzend. Zwar wurde er erfolgreich absolviert, auch etwas besser als im letzten Jahr (5 h 40 m statt 6 h 5 m / 17 Fehler statt 18 Fehler), aber nicht den Erwartungen entsprechend.
Ich war zwar gut vorbereitet, aber zu müde. So unmittelbar aus dem Schulstress heraus ist der Parcours wohl doch etwas zu lang.
Ich denke, ich werde mich demnächst mit einer deutlich besseren Leistung melden können.

Ulrich Voigt
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BeitragVerfasst: Do 13. Mai 2004, 21:07 
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Ich habe mir gerade in den Kopf gesetzt, meinen alten Weltrekord von 5h 40m noch in diesem Jahr zu verbessern.

Zu den Regeln:
Es sind genau 2.500 Fragen zu beantworten, jede Frage geht auf eine von 2.500 Doppelstellen, die zunächst einer zufälligen Permutation unterworfen wurden.

Wenn eine Antwort falsch ist, besteht die Möglichkeit, sie zu korrigieren. Es gibt keine Möglichkeit, einen falsch korrigierten Fehler noch einmal zu korrigieren (d.h. es gibt nur jeweils eine einzige Korrektur).

U.V.


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BeitragVerfasst: Do 13. Mai 2004, 21:14 
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Beiträge: 837
Ulrich Voigt hat geschrieben:
Es sind genau 2.500 Fragen zu beantworten, jede Frage geht auf eine von 2.500 Doppelstellen, die zunächst einer zufälligen Permutation unterworfen wurden.

Ungefähr dieselbe Art von Anforderung wäre es, auf der Grundlage von nur 2.500 Stellen einzelne Stellen bestimmen zu lassen.
Die Doppelstellen entsprechen meiner zweistelligen Lernmethode.
Falls jemand dreistellig lernt, könnte er analog auf der Grundlage von 7.500 Stellen arbeiten.
Einstweilen ist das aber alles blasse Theorie, denn außer mir hat überhaupt noch niemand Lust gezeigt, sich auf diesen Sport zu verlegen.

U.V.


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BeitragVerfasst: Do 13. Mai 2004, 21:42 
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Ulrich Voigt hat geschrieben:
Sport

Ich meine das Wort ernst.

Der Marathonlauf wäre kein Sport, sondern ein seltsames Abenteuer, wenn man die Fähigkeit der Läufer bezweifeln müßte, die Strecke durchzuhalten. Niemand bezweifelt ihnen das, sondern nur ihre Zeit. Wenn sie im Ziel (oder schon vorher) zusammenbrechen, dann nur deshalb, weil sie sich mit der Zeit übernommen haben.

Es geht also wirklich nur um die Zeit!

Das ist auch der tiefere Grund, weshalb Fehler erlaubt sein müssen. Sport würde sonst nicht entstehen.

Analog zum Tennis:
Der erste Aufschlag darf danebengehen, dann gibt es eine Korrektur (="Zweiter Aufschlag").
Anders als beim Tennis führt aber beim Pi-Permutationslauf der Folgefehler nicht zu Punktabzug, sondern zur Disqualifikation.

Begründung analog zum Tennis:
Würde man keine Fehlversuche dulden (bzw. sofort mit Punktabzug bestrafen), so würde das Spiel leiden. Die Spieler würden zu vorsichtig werden. Jetzt können sie ihren "ersten Aufschlag" mit vollem Risiko schlagen, was das Spiel schnell und interessant macht.
Ebenso beim Pi-Permutationslauf. Durch die Möglichkeit der Nachkorrektur kann man den "ersten Aufschlag" mit vollem Risiko angehen, erst beim "zweiten Aufschlag" wird man dann vorsichtig. Nur so kann man bewirken, daß vernünftige Zeiten erreicht werden.

Es war also auch ganz falsch, die Fehler zu zählen. Nur die Zeit ist wichtig.

Wenn einmal ein reger Wettbewerb in diesem Sport entstanden ist, wird man vermutlich die von mir praktizierte Disqualifikation abschaffen und durch Strafrunden oder Strafzeiten ersetzen. Das macht man ja schon lange beim olympischen Schießen. Verfehlt der Schütze sein Ziel, so muß er seine Ski nehmen und eine Strafrunde fahren. Ich könnte mir also vorstellen, daß man nach einem Doppelfehler einfach nur eine bestimmte Anzahl von Stellen zurückgeworfen wird. Aber auch das ist einstweilen noch Zukunftsmusik. Ich bin halt meiner Zeit voraus...
8)
U.V.


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BeitragVerfasst: Fr 14. Mai 2004, 9:10 
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Ulrich Voigt hat geschrieben:
2.500

Natürlich wären auch andere Distanzen sinnvoll, insbesondere kleinere.
Den 100-Stellen-Permutations-Lauf (= "Pi-Hindernislauf über 100 Stellen") stelle ich mir als kleinsten Parcours vor. Viele könnten das leisten und hier dürfte ganz klar das natürliche Gedächtnis über das artifizielle des Mnemosportlers den Sieg davontragen. Oder doch nicht?
Wenn Konkurrenz auftaucht, würde ich mich auch auf kleineren Strecken (n <2.500) zeigen, ich fände sogar den Pi-Hindernislauf über 100 Doppelstellen interessant.:)

U.V.


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BeitragVerfasst: Fr 02. Jul 2004, 14:47 
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Ulrich Voigt hat geschrieben:
Ich bin halt meiner Zeit voraus...

Dessenungeachtet würde ich es begrüßen, wenn der eine oder andere Gedächtnissportler sich daran machen würde, meinen Weltrekord in Frage zu stellen. Boris z.B. hat irgendwo angedeutet, daß er in der Lage ist, um die 1.000 Stellen in einer Stunde zu lernen und daß er dann mit Leichtigkeit eine beliebige Stelle x bestimmen könnte. In einer Woche hätte er dann doch die 5.000 Stellen parat, oder? Die Zeit, die es zu schlagen gilt, ist ja noch ziemlich schlapp: knappe 6 h! Das könnte man doch vielleicht besser, oder? Für mich wäre das ein Ansporn, meinerseits etwas zuzulegen.

U.V.


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BeitragVerfasst: Fr 02. Jul 2004, 15:01 
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Mir ist ehrlich gesagt nicht ganz klar, wie die Abfrage erfolgt.
Heißt es dann z.B.

1912
2001
834
2
968
.
.
.


Und dahinter ist dann die entsprechende PI-Doppelstelle aufzuschreiben?
Oder wie ist das gedacht?
mfg


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BeitragVerfasst: Fr 02. Jul 2004, 18:10 
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Genau so ist es!

Die Aufgabe besteht darin, zu einer Zahl x die entsprechende Doppelstelle d = d (x) von Pi zu produzieren.

Ich lege dabei die ersten 2.500 Doppelstellen von Pi zugrunde und wähle x zwischen 0 und 2499.

"Doppelstelle": d (0000) = 14 / d (0001) = 15 / d (0002) = 92 / d (0003) = 65 usw.

Man könnte auch anders numerieren und x zwischen 1 und 2500 nehmen, man käme dann zu d (0001) = 14 / d (0002) = 15 / d (0003) = 92 / d (0004) = 65 usw.


Es sind genau 2.500 Aufgaben zu beantworten.

x durchläuft eine zufällig ausgewählte Permutation.

Das Ganze könnte etwa folgendermaßen beginnen:

Aufgabe Nr. 1: 0244 => 81
Aufgabe Nr. 2: 1377 => 96
Aufgabe Nr. 3: 2401 => 71
Aufgabe Nr. 4: 1050 => 49
usw.
bis zu Aufgabe Nr. 2.500.

Für jede Aufgabe gibt es einen einzigen Korrekturversuch, gemessen wird die Gesamtzeit.

Die analoge Aufgabe kann man auch mit einfachen Stellen oder Tripeln usw. angehen oder auch auf einem kleineren (oder größeren?) Abschnitt von Pi.

U.V.


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BeitragVerfasst: Fr 02. Jul 2004, 19:26 
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Ulrich Voigt hat geschrieben:
Es sind genau 2.500 Aufgaben zu beantworten.

Ich wäre auch bereit, über andere "Distanzen" zu gehen, sehe dafür aber noch keine Veranlassung. Es müßte sich seitens der Gedächtnissportler erst einmal etwas in der Richtung zeigen.

Ich könnte im übrigen dazu ein Übungsprogramm auf www.likanas.de zum download installieren.

U.V.


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BeitragVerfasst: Mi 08. Sep 2004, 15:02 
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17. / 18. 9. 2004 Waldsassen / Oberpfalz / Bayern

Eine Veranstaltung der FREUNDE DER ZAHLL PI

Unter anderem:

Vortrag von Ulrich Voigt aus Hamburg über "10.000 Stellen Pi zum Lernen"

Nähere Informationen auf: www.zirkumferenz.de

U.V.


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 Betreff des Beitrags: Pi-Permutation
BeitragVerfasst: Mo 20. Sep 2004, 13:22 
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Genau genommen hängt die Pi-Permutation von drei Parametern ab:

N = Anzahl der berücksichtigten Stellen
n = Länge der jeweils abgefragten Teile
k = Länge der abgefragten Permutation.

N ist meines Erachtens sinnvoll für alle Längen, wie man sie in Metern beim Laufsport kennt, also ab N = 100. Möglicherweise auch darüber hinaus.
n ist meines Erachtens sinnvoll bis n = N / 100. Je kleiner n, desto langwieriger der Durchlauf.
k ist meines Erachtens ebenfalls sinnvoll ab k = N / 100. Das spielt eine Rolle, wenn N groß wird.

Die Regelung ist die, dass
(1) entsprechend n gefragt wird. Bei n = 2 fragt man direkt nach der x.ten Doppelstelle, bei n=5 fragt man direkt nach der x.ten 5-Gruppe. Der Everest Pi Contest ist so aufgebaut: N = 10.000 erlaubt 2.000 verschiedene Fragen.
(2) beliebig viele Fehler zugelassen sind, sofern sie jeweils auf Anhieb korrigiert werden. Für die Korrektur gibt es nur einen Versuch und nicht mehr als 1 Minute Bedenkzeit. Doppelfehler führen zur unmittelbaren Disqualifizierung.

Es geht also um die Zeit.

De facto liegt bislang nur meine eigene Leistung vor mit N = 5.000, n = 2, k = 5.000 (= Pi-Permutation von 2.500 Doppelstellen über die gesamte Länge).

Meine Leistungen:
28. Juni 2002 im Matthias-Claudius-Gymnasium in Hamburg-Wandsbek: 6 h 5 m
30. Juni 2003 ebendort: 5 h 40 m

Ich denke, diese Leistungen ließen sich verbessern. Fragt sich nur, von wem?

Mich würde auch interessieren: N = 10.000, n = 2 , k = 1.000.

Den Gedächtnissportlern eine Herausforderung!

U.V.


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BeitragVerfasst: Mi 01. Feb 2006, 15:05 
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Ulrich Voigt hat geschrieben:
Den Gedächtnissportlern eine Herausforderung!

Bisher war ich als einziger in diesem Sport tätig. Von den herausragenden Sportlern habe ich dazu noch überhaupt keine beachtliche Reaktion gesehen.
Als ich damals mein Ergebnis (6 h für N = 5000, n = 2, k = 2500) den Guinness-Leuten mitteilte, weil ich der Ansicht war, einen Weltrekord aufgestellt zu haben, würdigten die mich nicht einmal einer Antwort.

Jetzt aber ändert sich die Szene.

Denn jetzt kommt Rüdiger Gamm (!) und fordert mich zum Wettkampf.

Grundlage: N = 5000, n = 10 und n = 2, k = N / n.

Es soll also zwei Wettkämpfe geben und beide gehen über die volle Distanz.

Natürlich sind alle Gedächtnissportler, die sich das zutrauen, eingeladen, teilzunehmen.

Über die genaueren Modalitäten wie Wettkampfbedingungen, Regeln, Ort und Zeit: Demnächst Genaueres!

Jedenfalls lassen wir genug Zeit für Interessenten, sich vorzubereiten; der Wettkampf wird also frühestens gegen Ende des Jahres stattfinden.

U.V.


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 Betreff des Beitrags: Pi-Permutation
BeitragVerfasst: So 05. Feb 2006, 20:55 
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Pi-Permutation: Modalitäten

Folgendes ist vor allem für diejenigen Gedächtnissportler geschrieben, die eine Teilnahme an dem Wettkampf erwägen.


N = Anzahl der berücksichtigten Stellen
n = Länge der jeweils abgefragten Teile
k = Länge der Permutation = Anzahl der Fragen.


I
Die Stellen werden per PC abgefragt, in den PC eingegeben und durch den PC überprüft.

II
Das Programm, das dabei benutzt wird, ist einer unparteiischen Prüfung unterzogen worden.

III
Das Programm ist jedem Teilnehmer mindestens 2 Monate vor dem Wettkampf zugänglich gemacht worden.

IV
Jeder Teilnehmer darf sich sein eigenes Programm herstellen und benutzen, muß es aber mindestens 3 Monate vor dem Wettkampf über die Wettkampfleitung den übrigen Teilnehmern zukommen lassen.

V
Die Zuschauer können den Bildschirm mit den jeweiligen Aufgaben sowie auch die produzierten Stellen auf einer Leinwand sehen.

VI
Fehler sind erlaubt.
Wenn der PC einen Fehler meldet, so besteht die Möglichkeit, ihn zu korrigieren.
Ist die Korrektur falsch (= Doppelfehler), so erfolgt der unmittelbare Abbruch.

VII
Der auf diese Weise disqualifizierte Teilnehmer darf, wenn die Zeit es zulässt, noch einmal von vorn beginnen.

VIII
Die Fehlerkontrolle wird nach einem vorher festgelegten Rhythmus durchgeführt.
Die Fehler müssen in der Reihenfolge korrigiert werden, in der sie vorliegen.

IX
Nur die Gesamtzeit entscheidet über den Sieg. Macht ein Kandidat zwischendurch eine Pause, so läuft seine Uhr weiter.

X
Der Kandidat entscheidet selbst über
1. Die Zahl der pro Bildschirm abgefragten Positionen,
2. die Art der Numerierung der Positionen,
3. die Art der Anzeige seiner Eingaben,
4. den Rhythmus der Fehlerkontrolle,


Erläuterung zu V (Zuschauer)
Die eingegebenen Stellen erscheinen farbig, jede Ziffer hat eine besondere Farbe.
Unter www.likanas.de > Pi > können > 28. Juni 2002
mag man sich anschauen, wie das für N = 5.000 aussieht. Man erkennt dort unschwer die letzten schwarzen (noch leeren) Flecken, denn der Parcours ist bereits fast vollständig durchlaufen. Photo live im Matthias-Claudius-Gymnasium Hamburg von Hael Yggs (Repräsentant der Freunde der Zahl Pi). Gibt man „pi-teppich“ unter Google Bilder ein, so kann man ein ähnliches Produkt für N = 1000 sehen.
Der gesamte Vorgang wird also optisch-spannend und jeder Zuschauer kann bequem den Fortschritt der Dinge verfolgen.

Erläuterung zu VI - VII (Disqualifizierung)
Eben das ist mir am 28. Juni 2002 passiert, nachdem ich schon über 2.000 Stellen hinter mir hatte. Plötzlich stand nämlich ein Schüler vor mir und stellte eine Frage. Schwupp, war der Fehler drin. „Oh, dachte ich, das kann doch nicht wahr sein.“ Und, schwupp, war der Doppelfehler passiert. Ich begann dann noch einmal von vorn, was meiner Gesamtzeit (6 h) gewiß nicht besonders gut getan hat.

Erläuterung zu X (Freiraum des Kandidaten)
Der Kandidat hat keinen Anspruch darauf, daß ihm etwa die Veranstalter Programme schreiben, die seinen Wünschen entsprechen. Er hat nur das Recht, die vorliegenden Programme zu benutzen und ev. zu verbessern oder neue einzureichen.
Die genannten 4 Punkte lassen sich gegebenenfalls noch erweitern. Ob das notwendig ist, wird sich in den nächsten Monaten herausstellen.

Erläuterung zu X 2. (Numerierung der Positionen)
Angenommen, jemand hat im Gefolge Buzans Tripel gelernt, so dass er die ersten 30 Nachkommastellen entsprechend geordnet weiß:
141 592 653 589 793 238 462 643 383 279
Das wären also seine ersten 10 Tripel-Stellen („3-Stellen“), mit denen er für einen Pi-Permutations-Wettlauf zu n = 3 bestens gerüstet wäre.
Statt sich nun aber die drei Stellen 3, 8, 3 zu den Positionen 25, 26, 27 abfragen zu lassen, wäre es gewiß leichter für ihn, sich das Tripel 383 zu der Tripel-Position („3-Position“) 9 abfragen zu lassen. Er erspart sich damit die Rechnung 27 : 3 = 9.
Der erste Grund für die Bestimmung X 2. wird damit deutlich:
Wir wollen einen Gedächtniswettbewerb, bereinigen also die Aufgaben soweit wie möglich vom Kopfrechnen.
Das, was wir hiermit an Erleichterung schaffen, kommt der Gesamtgeschwindigkeit und der Länge des möglichen Parcours zugute.

Stellen wir uns nun denselben Kandidaten vor bei einem Pi-Permutationswettlauf zu n = 5.
Die ersten 30 Stellen von Pi sehen jetzt so aus:
14159 26535 89793 23846 26433 83279
Hier wäre es für ihn z. B. bequem, wenn man ihn nicht mit der Zahl 4 nach der 5-Stelle 23846 fragen würde, sondern ihm mit z. B. (6 / 1) mitteilen würde, dass er in seinem 6. Tripel (= 238) mit der ersten Stelle beginnend fünf aufeinander folgende Stellen zu produzieren hat. Zwar könnte er sich das ohne Zweifel auch selbst ausrechnen, aber diese Art von Zeit- und Energieverlust wäre gegen die Intention des Wettbewerbs.
Damit wird der zweite Grund für die Bestimmung X 2. deutlich:
Wir wollen die Unterschiede zwischen den verschiedenen Lernmethoden für verschiedene Werte von n verringern.
Rüdiger Gamm und Ulrich Voigt z.B. benutzen sehr unterschiedliche Lernmethoden, gehen aber doch gemeinsam über den Parcours für verschiedene Werte von n.

U.V.


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 Betreff des Beitrags: Rüdiger Gamm
BeitragVerfasst: Fr 17. Mär 2006, 0:10 
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Registriert: Mo 21. Apr 2003, 15:35
Beiträge: 837
Am nächsten Dienstag 21. März im ZDF um 23:13 bei Johannes B. Kerner zu Gast: RÜDIGER GAMM. "Mein Herausforderer ..."
Ich könnte mir vorstellen, daß er, wenn sich die Gelegenheit ergibt, auf unseren anstehenden Wettkampf hinweisen wird. Vielleicht läßt er sich ja auch schon mal die eine oder andere Sequenz aus (N = 5000, n = 10 , k = 500) abfragen.
Gestern (ARD Expeditionen ins Gehirn) konnte man ihn sehen, wie eindrucksvoll sicher er die Zahlen heraussprudelt. "Zum Fürchten", würde ich sagen.

U.V.
www.likanas.de


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 17. Mär 2006, 0:32 
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Registriert: Mo 31. Mär 2003, 9:33
Beiträge: 1742
Wohnort: München
Vielen Dank für den TV-Hinweis! :D


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo 20. Mär 2006, 0:46 
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Registriert: So 12. Mär 2006, 23:12
Beiträge: 17
Wohnort: Baden Württemberg
Ich hoffe doch, daß du mich vorm Auftritt nochmals abfragst Ulrich. :wink:

_________________
Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurechtfinden. Einstein


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