Brainboard - Gedächtnis, Lernen, Mnemotechnik

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 Betreff des Beitrags: Referenten zum Thema Mnemotechnik
BeitragVerfasst: Mo 10. Dez 2007, 12:53 
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Hallo,

ich bin im Elternbeirat unserer Schule und möchte einen Vortragsabend mit dem Thema Mnemotechnik vorschlagen. Im Sommer war ich an einer anderen Schule bei einem Vortrag von Jens Seiler. Der Vortrag war öffentlich und hat ca. 5 €/Person gekostet. Es waren ca. 50 Eltern und Schüler da.

Kennt Ihr Referanten, die ich zu einen Vortrag im Hochschwarzwald - konkret in Titisee-Neustadt- ansprechen könnte?

Gruß

Helmuth


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BeitragVerfasst: Di 11. Dez 2007, 17:54 
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Hallo Helmuth,

ich studiere in Freiburg, insofern würde es mich interessieren, auch daran teilzunehmen. Kannst du's hier bekanntgeben, wann da konkret was stattfindet? Das wäre nett.

Gruß,
Jörg

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BeitragVerfasst: Di 18. Dez 2007, 12:44 
Hallo Jörg,

falls es mit einem Vortragsabend in Neustadt klappt, stelle ich die Info hier ins Forum.

Gruß

Helmuth


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BeitragVerfasst: Fr 07. Mär 2008, 11:30 
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Jens Seiler kommt am 21.04.2008 um 19.30 Uhr in die Hansjakobschule (Leopoldstraße 4) nach Titisee-Neustadt. Hier der Text des Infoblattes:
_________________________________________________________
Sehr geehrte Eltern,

auf Einladung der Elternschaft der Hansjakobschule demonstriert Jens, der Denker mit einer unterhaltsamen Mischung aus Vortrag und Live-Demonstrationen, mit Charme, Überzeugungskraft und Geschick Gedächtnis-Übungen, bei denen sich die Besucher innerhalb kürzester Zeit Namen, Zahlen und Fakten der Allgemeinbildung einprägen können. Jens, der Denker ist Weltrekordhalter im Schnellrechnen und in der Gedächtniskunst und alleinerziehender Vater von zwei Kindern. Regelmäßig stellt er sein Können im Rahmen von TV- und Bühnenauftritten unter Beweis. Einen ersten Eindruck von Jens, dem Denker können Sie sich auch über die Homepage www.kinder-denken.de verschaffen.

Am 21. April 2008, 19.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr, können Sie Jens, den Denker im Musikraum der Hansjakobschule live erleben. Der Eintritt beträgt 4,00 Euro pro Schüler sowie 6,00 Euro pro Erwachsenen.

Lernen kann man lernen! Wenn Kindern schon frühzeitig spielerisch die richtigen Lerntechniken vermittelt werden, hilft ihnen dies ein Leben lang. Aber auch Erwachsene können mit den richtigen Techniken ihre Merkfähigkeit erheblich steigern.
So erlernen die Teilnehmer während des Vortrages Techniken, mit denen sie sich innerhalb kürzester Zeit

- Namen und Gesichter,
- mathematische Formeln,
- Telefonnummern,
- Die Nachbarstaaten von Deutschland mit den Hauptstädten und Länderflaggen,
-Weitere allgemeinbildende Themen

merken können.

Wir würden uns freuen, viele Besucher an diesem sicherlich auch für Jugendliche interessanten Abend begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Die Elternvertreter der Hansjakobschule
_________________________________________________________

Viele Grüße
Helmuth


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BeitragVerfasst: Mi 26. Mär 2008, 17:02 
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Hallo Helmuth,

vielen Dank für die Informationen. Ich werde mir das Datum notieren und hoffentlich teilnehmen können.

Viele Grüße,
Jörg

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BeitragVerfasst: Do 05. Apr 2012, 16:56 
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Hallo Helmuth und Jörg,

vier Jahre sind zwar seitdem vergangen - eine Unendlichkeit heute! Dennoch würde mich interessieren, ob aus diesem Projekt mehr geworden ist und wenn ja in welcher Weise.

Beste Grüße aus Müllheim
Horst

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David Loye


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BeitragVerfasst: Mo 09. Apr 2012, 12:37 
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Was meinst du mit "Projekt"?
Ich bin inzwischen nicht mehr im freiburger Raum, sondern im karlsruher Raum zuhause.

Gruß,
Mindman

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BeitragVerfasst: Mo 09. Apr 2012, 13:09 
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Zitat:
Was meinst du mit "Projekt"?


Ich meinte natürlich das Projekt in Neustadt, ob es wohl nach dem Vortrag von Jens mit mnemotechnischem Lernen in der Hansjakob-Schule weiter gegangen ist. Aber das wüsste wohl eher Helmuth als damaliger Initiator.

Dass du inzwischen im schönen Baden-Baden tätig bist, ist mir natürlich nicht entgangen. Interessieren würde mich, ob es in deinem neuen Umfeld mnemotechnisches Lernen in der Schule gibt.

Gruß
Horst

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BeitragVerfasst: Sa 14. Apr 2012, 11:27 
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Hallo Horst,

bei der Veranstaltung damals an der Hansjakobschule war das Interesse unerwartet groß.
Der Saal war gefüllt. Ca. 100 Leute. Viele haben nach der Veranstaltung ein Buch von
Jens Seiler gekauft, es gab noch einen Beitrag in der Badischen Zeitung und das Thema
Mnemotechnik war in den folgenden Wochen immer wieder mal Thema in den Gesprächen
mit den Eltern hier in Neustadt. Das Ziel der Veranstaltung war einfach nur einen kurzen
Impuls zu geben. Als ich vorher das Konzept zur Veranstaltung den anderen Elternvertretern
vorstellte, war gleich die Begeisterung bei allen zu spüren.

Rückblickend kann ich sagen, dass wohl mehr möglich gewesen wäre. Z.B. die Integration
der Mnemotechnik in das Schulcurriculum, das damals an der Schule zum ersten Mal erstellt
wurde und in dessen Erstellung wir Elternvertreter recht gut mit eingebunden waren.
Dafür hatte mir damals aber die Vision gefehlt.

Weshalb fragst Du?

Viele Grüße
Helmuth


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BeitragVerfasst: Sa 14. Apr 2012, 13:39 
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Zitat:
Dass du inzwischen im schönen Baden-Baden tätig bist, ist mir natürlich nicht entgangen. Interessieren würde mich, ob es in deinem neuen Umfeld mnemotechnisches Lernen in der Schule gibt.


Leider gibt es meines Wissens nichts dergleichen an den Schulen hier. Da ich hier ja Lehrer bin, möchte ich das aber längerfristig in meiner Schule verankern und etablieren. Als Berufseinsteiger kämpfe ich jetzt in den ersten 2-3 Jahren jedoch erst einmal mit der "normalen" Arbeitsbelastung. Wenn das erst mal Routine ist, dann möchte ich das Theme "Mnemotechniken in der Schule" unbedingt angehen.

Gruß,
Mindman

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BeitragVerfasst: Sa 14. Apr 2012, 14:46 
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Helmuth Alexander hat geschrieben:
Rückblickend kann ich sagen, dass wohl mehr möglich gewesen wäre. Z.B. die Integration
der Mnemotechnik in das Schulcurriculum, das damals an der Schule zum ersten Mal erstellt
wurde und in dessen Erstellung wir Elternvertreter recht gut mit eingebunden waren.
Dafür hatte mir damals aber die Vision gefehlt.

Weshalb fragst Du?


Ich verfolge hier im Board und auch sonst, ob und in welcher Weise Mnemotechnik in den Schulen Fuß fassen kann. Du hast meines Erachtens genau den Punkt erfasst: Es gehört ins Curriculum, also das pädagogische Programm einer Schule, und es braucht Leute, am besten eine kleine, so interessierte wie motivierte Arbeitsgruppe, darunter bereits mnemotechnisch versierte Lehrer(innen), die die Arbeit aktiv voran bringen.

Das interessiert mich, und deshalb frage ich danach.

Gruß
Horst

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BeitragVerfasst: Sa 14. Apr 2012, 15:14 
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Mindman hat geschrieben:
Da ich hier ja Lehrer bin, möchte ich das aber längerfristig in meiner Schule verankern und etablieren. Als Berufseinsteiger kämpfe ich jetzt in den ersten 2-3 Jahren jedoch erst einmal mit der "normalen" Arbeitsbelastung. Wenn das erst mal Routine ist, dann möchte ich das Theme "Mnemotechniken in der Schule" unbedingt angehen.

Dazu wünsche ich dir von Herzen alles Gute und dass es dir nicht geht wie so vielen jungen Kolleginnen und Kollegen: Die Mühen des beruflichen Alltags ersticken bald den Enthusiasmus und schließlich gar die seelische Kraft zur aktiven Arbeit gegen die kräftigen Flügel der schulischen "Windmühlen". Aber die mnemotechnischen Fertigkeiten als wichtigste Voraussetzung hast du ja bereits aus Studikerzeiten mit nach Baden-Baden genommen. Gut wäre, so denke ich, wenn du den einen oder die andere Gesinnungsgenossin in der Nähe, im Kollegium gar, finden würdest, die sich für die Mnemotechnik erwärmen ließe.

Ich denke auf jeden Fall, dass alles (in der Schule) Zukunft hat, was das individuelle und selbstständige Lernen fördert. In allen Gemeinschaftssschulen ist das Programm. Genau darin aber liegt ja, wie wir wissen, die Stärke der Mnemotechnik.

Vielleicht könnten wir hier im Board auch so eine Art "schulisches Kollegium" bilden, in dem alle Lehrer(innen) zur Mitarbeit und zum "innerschulischen" Erfahrungsaustausch beitragen könnten.

Gruß
Horst

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BeitragVerfasst: Sa 14. Apr 2012, 15:29 
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Zur Frage nach möglichen Referenten zur Mnemotechnik für Schulen kann ich (neben dem hier schon erwähnten Jens Seiler) sehr den Schweizer Trainer Gregor Staub empfehlen, von dem bereits in verschiedenen Threads hier die Rede war. (http://www.megamemory.ch). In sein Programm kann man sich auch selbstständig einarbeiten und gleichzeitig offen bleiben für weitere Elemente und Mnemotechniken.

Er bietet den Schulen einen für diese kostenfreien Auftritt, arbeitet morgens mit den Kindern, mittags mit den Lehrern und abends mit Eltern und interessierter Öffentlichkeit. Seine Arbeit finanziert er durch den Verkauf seiner CDs an die Teilnehmer.

Wenn sich im Anschluss eine Gruppe interessierter Leute zusammenfindet, um die Mnemotechnik an dieser Schule voranzubringen, dann kann sie sogar mit der weiteren Unterstützung Gregor Staubs rechnen. Er bietet eine offene Kommunikation über den Tag hinaus, wie ich seine Infos verstehe.

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BeitragVerfasst: Sa 14. Apr 2012, 21:50 
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Horkas hat geschrieben:
Dazu wünsche ich dir von Herzen alles Gute und dass es dir nicht geht wie so vielen jungen Kolleginnen und Kollegen: Die Mühen des beruflichen Alltags ersticken bald den Enthusiasmus und schließlich gar die seelische Kraft zur aktiven Arbeit gegen die kräftigen Flügel der schulischen "Windmühlen". Aber die mnemotechnischen Fertigkeiten als wichtigste Voraussetzung hast du ja bereits aus Studikerzeiten mit nach Baden-Baden genommen. Gut wäre, so denke ich, wenn du den einen oder die andere Gesinnungsgenossin in der Nähe, im Kollegium gar, finden würdest, die sich für die Mnemotechnik erwärmen ließe.

Herzlichen Dank! Momentan läuft es gut und ich bin noch guten Mutes in Zukunft etwas zu bewegen. Ja, Mitstreiter wären schön, aber die Relevanz des ganzen Themas und Begeisterung dafür ist oft schwer zu vermitteln, wenn man nicht selbst dafür brennt bzw. damit "jongliert".

Zitat:
Vielleicht könnten wir hier im Board auch so eine Art "schulisches Kollegium" bilden, in dem alle Lehrer(innen) zur Mitarbeit und zum "innerschulischen" Erfahrungsaustausch beitragen könnten.

Fände ich toll! Das wäre sicher fruchtbar. Man könnte sich z. B. auch mit Unterrichtsmaterial gegenseitig aushelfen bzw. damit den Einstieg erleichtern.

Gruß,
Mindman

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