Brainboard - Gedächtnis, Lernen, Mnemotechnik

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 Betreff des Beitrags: Mnemotechnik und Schule
BeitragVerfasst: Sa 12. Feb 2005, 19:20 
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Foren-Neuling

Registriert: Sa 12. Feb 2005, 19:10
Beiträge: 8
Ich bin dabei eine Facharbeit zum Thema Mnemotechniken zu schreiben. Dazu brauche ich viele Informationen und Meinungen und eure Hilfe.

Wie kann ein Schüler der 12. Klasse vo Mnemotechniken profitieren?

Sollte man in der Schule Arbeiten mit Mnemotechniken vermitteln? Wie?

Wie kann die Schule von Mnemotechniken profitieren?

Ich hoffe auf rege Beteiligung


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 Betreff des Beitrags: Mnemotechnik und Schule
BeitragVerfasst: Di 07. Mär 2006, 21:39 
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Stammgast

Registriert: Di 07. Mär 2006, 18:54
Beiträge: 87
Hallo,
ich habe seit etwa einem viertel Jahr mit der Mnemotechnik angefangen und ich war erstaunt welche Leistungen man damit erreichen kann.

Ich bin auch in der Oberstufe und schreibe die Facharbeit über den genetischen Fingerabdruck.
Ich denke mal, dass man zum Beispiel in Geschicht oder anderen Lehrnfächern von der Mnemotechnik profitieren kann. So war für mich immer ein Problem, sich die Jahreszahlen zu merken, was aber mit dieser Technik recht einfach funktioniert.
Außerdem finde ich, dass in den Schulen sowieso mehr über verschieden Lerntechniken erzählt werden soll, da es eine große Hilfe für Schüler sein kann, wenn sie wissen, wie man richtig lernt.
Das war meine ganz persönliche Meinung.
Leider habe ich auch noch keine großen Erfahrungen gemacht, die ich weitergeben kann. Ich wäre auf alle Fälle froh gewesen, wenn ich schon eher etwas von dieser Methode gehört hätte.
So wünsch ich dir ein gutes gelingen bei deiner Facharbeit ( In welchem Fach eigentlich? Biologie)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 07. Mär 2006, 22:05 
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Stammgast

Registriert: Di 07. Mär 2006, 18:54
Beiträge: 87
Oh, ich habe gemerkt, dass meine Antwort doch etwas zu spät kommt.


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BeitragVerfasst: Mi 08. Mär 2006, 0:06 
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Superbrain

Registriert: Mo 04. Apr 2005, 14:36
Beiträge: 780
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BeitragVerfasst: Mi 08. Mär 2006, 10:18 
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Stammgast

Registriert: Di 07. Mär 2006, 18:54
Beiträge: 87
Hallo,
ich glaube du bist der Pat bei MemoryXL, der auf Platz 1 ist.
Stimmt das?
Ich bin erst neu hier, deswegen merkte ich erst später, dass bei jedem Artikel das Datum dabei steht. Deswegen auch das Irrtum oben.
Ich bin auch etwa seit einem Jahr bei MemoryXL angemeldet.
Vielleicht kannst du mir ja noch ein paar wertvolle Tipps geben. Würde mich sehr freuen, da ich wirklich von diesem Gedächtnissport fasziniert bin und mich gerne immer steigern möchte.


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BeitragVerfasst: Mi 10. Aug 2011, 13:13 
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Registriert: So 25. Jul 2010, 9:22
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Wohnort: Braunschweig
Meiner Meinung nach gehören Mnemotechniken in die Nähe der 5. Klassen. Die Schüler in diesem Alter lieben "alberne", fantasievolle Geschichten und die Techniken kommen ihnen vor wie Zaubertricks. Das Problem: Mnemotechniken müssen trainiert, trainiert, trainiert werden. Dieser Aufgabe nimmt sich der Gedächtnissport an. Da es aber kaum Trainingsmaterial in Papierform gibt, habe ich mal einiges zusammengestellt. Interessierte Lehrer finden Vorschläge, Anregungen und Unterrichtsmaterial von der Vertretungsstunde bis zu einer AG auf meiner Internetseite:
http://findet-mnemo.jimdo.com[/url][/b]

nacanada

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nacanada = Na, keiner da?

Frage: Wenn du völlig zufällig aus den vorgegebenen vier Antworten eine auswählst, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass du richtig liegst?

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BeitragVerfasst: Mi 10. Aug 2011, 15:39 
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Superbrain
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:)


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BeitragVerfasst: Sa 27. Aug 2011, 21:57 
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Superbrain
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Registriert: Mo 01. Mai 2006, 14:40
Beiträge: 492
Wohnort: Baden-Baden
Hallo Nacanada!

Toll, dass sich mal einer KONKRET dieser Thematik angenommen hat und seine Unterrichtsdurchführungen auch öffentlich zur Verfügung stellt! Das brauchen wir, wenn wir die Mnemotechniken auch dauerhaft in vielen Schulen verankern wollen!
Da ich ab diesem Schuljahr eine 5. Klasse unterrichte, unter anderem auch in "Lern- und Arbeitstechniken", wird mir das sicherliche eine gute Hilfe sein die Mnemotechniken, zumindest ansatzweise sowie es die Zeit zulässt, in die Köpfe der Kinder zu "säen". Mal sehn wie das läuft. Werde mir dein Material und deine Beispiele anschauen.
Langfristig hab ich auch vor eine Mnemotechniken-AG zu gründen. Aber erst mal den "normalen" Unterricht meistern.

Viele Grüße,
Mindman

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Haben wir eine Gedächtnisförderung?
Und wenn ja - warum nicht?


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BeitragVerfasst: So 28. Aug 2011, 6:29 
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Superbrain

Registriert: So 12. Feb 2006, 16:39
Beiträge: 686
Wohnort: Wien
Von Nacanada - Unterrichtsmaterialien für Mnemotechnik:
http://findet-mnemo.jimdo.com/ged%C3%A4chtnistricks-ag/unterrichtsmaterialen/

Finde ich super!

Vielleicht gibt es ja auch Unterstützung von öffentlicher Hand, damit eine solche Initiative Kontinuität hat.


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BeitragVerfasst: Sa 24. Sep 2011, 4:06 
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Hallo Nacanada und an alle Lehrer, die Merktechniken in der Schule behandeln !

Ganz ausgezeichnetes Projekt.
Leider habe ich, wie vermutlich die Meisten, erst viele Jahre nach meiner Schulzeit überhaupt erstmals etws über Mnemotechnik erfahren.
Das ist im Nachhinein sehr bedauerlich.
Es hätte mir das eine oder andere vereinfachen können.
Eigentlich schade, daß es vom persönlichen Engagement des einzelnen Lehrers abhängt, ob Kinder zumindest in diese Richtung ein Lernangebot erhalten.
Also: klasse und weiter so. :wink:

MfG
Tiffi


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BeitragVerfasst: Sa 24. Sep 2011, 14:28 
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Beiträge: 10
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Hallo Tiffi,

vielen Dank für die aufmunternden, motivierenden Worte. Solch Lob höre ich gerne!

Dennoch eine Frage: Warum bedauerst du, dass du Mnemotechniken nicht schon in der Schule gelernt hast? Fällt dir was Konkretes ein, wobei dir Mnoemotechniken geholfen hätten? Ich frage das, weil mir dazu bislang noch nicht viel eingefallen ist: Einige Fremdwörter und Vokabeln wären vielleicht leichter gewesen; Geschichtsdaten wären sicherlich auch leichter gewesen, musste ich aber so gut wie nie lernen; die eine oder andere Eselsbrücke hätte vielleicht ein wenig geholfen und für die eine oder andere Klassenarbeit hätte ich vielleicht aus dem Unterrichtsstoff eine kleine Geschichte gemacht; aber sonst?

Ich bin mir z.Z. sicher, dass Mnemotechniken als Schulsport eine feine Sache wären, aber ich merke, dass ich immer skeptischer werde, was die Bedeutung der Mnemotechniken für den Alltag und für den Schulalltag angeht. Ich merke, dass ich in der Literatur (schon fast verzweifelt) nach Passagen suche, die die Wichtigkeit der Mnemotechniken im Schulalltag gut begründet darlegen. Aber alles, was ich bis jetzt gelesen habe, überzeugt mich nicht wirklich.

Nehmen wir z.B. das Mastersystem. Für Mnemosport ganz, ganz wichtig! Geht gar nicht ohne! Aber für den (Schul-)alltag? Überflüssig! Soll ein Schüler das beherrschen, um ein paar Jahreszahlen besser lernen zu können? Um seine PIN-Nummern, Passwörter und Telefonnummern auch im Gehirn speichern zu können? Meines Erachtens ist das ziemlich unnötig, wenn man lesen und schreiben kann.

Mnemotechniken als Methode im (Schul-) Alltagsgeschäft haben für mich leider(!) nur einen marginalen Nutzen. Aber bitte, bitte, bitte, wer immer das hier auch liest: Ü B E R Z E U G T MICH VOM GEGENTEIL! (Und nennt mir möglichst konkrete Beispiele.)

Liebe Grüße
nacanada

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BeitragVerfasst: Sa 01. Okt 2011, 3:20 
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Sorry, daß ich jetzt erst antworte.
Hatte und habe viel um die Ohren.
Deine Frage zielt in eine bestimmte Richtung.
Nämlich auf die Beantwortung der Frage nach dem Sinn und Nutzen von Mnemotechniken für den Alltag im Allgemeinen, nicht nur für den Schulalltag im Besonderen.
Man könnte die Frage auch anders stellen:
Ist ein gutes Gedächtnis heute noch zeitgemäß, wo die Menschheit doch alle möglichen Techniken ersonnen hat, um unser Gedächtnis zu "outsourcen" damit man sich gerade nicht alles merken zu muß?

Im Internetzeitalter scheint immenses Wissen ständig verfügbar und jederzeit abrufbar zu sein.
Internet ist die größte online-Bibliothek der Welt mit ganzjährigen Öffnungszeiten.
Das I-Net hat das Leben der meisten Menschen bereits stark verändert, auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen. Und das, obwohl es das I-Net vor 20 Jahren noch gar nicht gegeben hat.
Vermutlich kann ich im Internet irgendwo nachlesen, wie man Gehirn-Tumor entfernt.
Möchte ich aber von so einem Arzt operiert werden, der sich vor der OP im Internet schlau liest ?

Genauso könnte man frage:
Warum überhaupt zu Fuß laufen, wenn man mit dem Auto doch eh überall hinkommt.
Antwort: Weil ich im Alltag bestimmte Wege nur zu Fuß zurück legen kann. Ich komme mit dem Auto auch nicht auf's Klo.

Hat Mnemotechnik über den Sport einer Randgruppe hinaus ihre Berechtigung ?
(Ich war einmal Zuschauer der Norddeutschen Gedächtnismeisterschaft.
Da war noch weniger los, als bei uns sonntags in der Kirche und da herrscht schon tote Hose. Eine Handvoll Außenseiter demonstrierte Gedächtnisleistungen, was für die Zuschauer eher langweilig ist.)
Ich meine ja.
Ob im Studium oder im Berufsleben. Ein gutes Gedächtnis ist Voraussetzung für Erfolg.

Ich denke, daß es Deinen Schülern ein Stück Sicherheit vermitteln kann, wenn sie wisssen, daß es Techniken gibt, auf die sie sich zurück ziehen können, wenn einmal etwas partout nicht im Kopf hängen bleiben will. So eine Art "Notbremse".
Mnemotechniken sind dazu geeignet, Lerninhalte, die sich in Zahlen oder Listen aufdröseln lassen, in den Kopf zu bekommen.
Und aus den allermeisten Lerninhalten lassen sich aufnahmebereite Listen erstellen.

Klar ist:
Lernen muß man natürlich immer noch selber. Das ist ein mühevoller Prozeß.
Mnemotechniken können dabei helfen und unterstützen.

Ich finde, daß es wichtig ist, den Kindern ein Lernangebot zu unterbreiten.
" Seht mal, es gibt etwas, das hilft, wenn man etwas auswendig lernen muß. Und das will ich Euch zeigen. "


MfG

Tiffi


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BeitragVerfasst: Sa 01. Okt 2011, 21:26 
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Soweit ich mich an die Schule erinnern kann, brauchte man nie besonders viel auswendig zu lernen. Früher war das mal so, heutzutage wurde die Notwendigkeit von Memotechniken konsequent aus den Lehrplänen herausgekürzt. Jahreszahlen merken schön und gut, aber wird das auch verlangt? In sehr geringem Umfang schon, aber eben nicht überfordernd.

Daher wird es schwierig sein, Memotechniken in die Schule zu integrieren. Sie passen in praktisch kein Fach, vielleicht kann man eine AG dazu gründen, aber es ist schwer, Schülern die Motivation zu vermitteln, wenn sie noch nicht wissen, dass sie später mit einem Studienfach ihr Gedächtnis überfordern werden.

Man könnte sogar einen Schritt weiter gehen und sagen, dass Memotechniken in der Schule Zeitverschwendung sind, denn sie sind nur schwer mit dem Lehrauftrag der Schule begründbar. Ich glaube zwar nicht, dass es Zeitverschwendung wäre, aber ich kann das nicht beweisen.

Man hört sehr wenig über die Vermittlung von Memotechniken in der Schule. Es gibt wohl solche Initiativen wie von den MemoryXL Lehrerseminaren, aber Erfolgsberichte schaffen es bislang irgendwie nicht in dieses Forum.

Wenn es tatsächlich welche gibt, wäre es toll, davon zu hören. Ich hoffe auch, dass meine etwas negative Ansicht zum Thema Memotechnik in der Schule überholt sein wird, sobald die Mnemotechnikbewegung eine kritische Masse erreicht hat.


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BeitragVerfasst: Mo 03. Okt 2011, 20:53 
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Zunächst zu Tiffi:
Deinen Ausführungen stimme ich zu, teile deine Meinung und Einschätzung! Ich ergänze sie hier mal mit meinen Worten:

Gedächtnis s p o r t benötigt keine Rechtfertigung. Macht er dem Kind Spaß oder findet ihn sogar richtig geil, dann übt das Kind ihn aus. Wenn nicht, dann spielt es lieber ... ... Basketball oder so.

Als Lehrer in der Schule, der Mnemotechniken vermitteln will, sehe ich mich stärker unter Rechtfertigungsdruck. Ich möchte den Stellenwert (bzw. die Bedeutung) dieser Technik im Verhältnis zu anderen Lerntechniken kennen und erklären (begründen) können. Und mein Eindruck ist eben, dass all diejenigen, die in irgendeiner Art ihren Lebensunterhalt durch die Verbreitung der Mnemotechniken (mit)finanzieren, Mnemotechniken überschätzen (müssen? ;-) ). Für mich wird es dadurch nicht leichter, mich bezüglich der Bedeutung der Mnemotechniken zu positionieren.

Zurzeit sehe ich es folgendermaßen:

a) "Primärtugenden" der Mnemotechniken für die Schule:
- Die Geschichtenmethode, Eselsbrücken und/oder ca. 30 Locipunkte helfen dem Schüler (z.B. vor Klassenarbeiten seinen Spickzettel oder andere Lernlisten/Mindmaps) auswendig zu lernen.
- Schlüssel- und Ersatzwortmethode helfen bei schwierigen Vokabeln und schwierigen Fremdwörtern.
- Jahreszahlen leichter merken. (Marginal)

b) "Sekundärtugenden" der Mnemotechniken für die Schule:
- Die Mnemoübungen, die ja besonders intensiv im Gedächtnissport trainiert werden, erhöhen die Konzentrationsfähigkeit.
- Lernen macht (mehr) Spaß bzw. lernen kann auch Spaß machen. (Intrinsische Motivation wird eventuell erhöht.)
- Das Selbstbewusstsein kann gefördert werden, weil sich die Lernleistung (endlich mal) glasklar messen lässt ("Gestern habe ich mir in drei Minuten 30 Wörter gemerkt, heute schon 38. Wow!") und so schnelle, eindeutige und positive Rückmeldung gibt. ("Wow, ich hab was drauf!")

Fällt dir oder fallen euch noch mehr "Primär- und Sekundärtugenden" ein?

(Ein schönes Beispiel, das deutlich macht, dass Mnomotechniken nur ganz bestimmte Gedächtnisleistungen verbessern können und nicht das Gedächtnis allgemein (was sich vermutlich auch viele Eltern der Schüler von einem Kurs "Gedächtnistraining" versprechen) verbessert, erzählte mir einmal eine Bekannte von Ben Pridmore: Ben kann zwar 52 Karten in weniger als 25 Sekunden auswendig lernen, muss sich aber als Hutträger jedes Jahr ca. 3 neue Hüte kaufen, weil er ihn immer wieder mal im Zug vergisst.)


Nun zu DocTiger:
Es ist richtig, dass Mnemotechniken nicht eindeutig einem Schulfach zuzuordnen sind. Aber "Lernen lernen" spielt schon eine Rolle. Bei meinen Kindern war es, wenn ich mich richtig erinnere, in der 5. Klasse (Gymnasium) verstärkt Thema. Mnemotechniken kamen damals bei ihnen aber nicht vor.

Aber auch wenn "Lernen lernen" nicht im Rahmenlehrplan oder ähnlichen Vorgaben explizit verlangt wird, könnte ich in einem etwas geringeren Umfang Mnemotechniken in fast jedem Fach (Lernfeld) einführen, (wenn ich dafür Zeit entbehren kann). Und da stellt sich mir natürlich die Frage: „Was führe ich ein und wie intensiv führe ich es ein?“ Einerseits ist gerade der Gedächtnissport sehr geeignet bezüglich der Intensität, andererseits ist er nur sehr bedingt geeignet bezüglich der oben beschriebenen Primärtugenden, da Zahlen- und Spielkartentechniken so gut wie keine Bedeutung für die Schule haben. (Die Sekundärtugenden sind in jedem Fall positiv.) Also wäre eine abgespeckte Version des Gedächtnissports im Rahmen einer AG sinnvoll (und keine Zeitverschwendung). Und zwar um so sinnvoller, wenn anschließend im normalen Schulunterricht die dort gelernten Techniken immer mal wieder angewendet werden bzw. vom Lehrer verlangt werden.

Die Lehrerfortbildung von MemoryXL habe ich mitgemacht. Ein gutes und sehr umfassendes Seminar über Lerntechniken und Mnemotechniken mit vielen Vorschlägen für eine Schul-AG. Fast schon zu viel. Ich frage mich im Moment jedenfalls, was wirklich die wichtigsten Techniken sind, die vermittelt werden sollten.

Über die Erfolge oder Misserfolge dieser Seminare weiß ich nicht viel. Aus eigener Erfahrung kann ich allerdings sagen, dass es nicht immer so ist, dass ich das Gelernte auf einem Seminar auch immer anwende. Vielleicht ist es bei anderen Lehrern auch so. Jedenfalls kenne ich fast keinen (staatlichen) L e h r e r in Deutschland, der Mnemotechniken in irgendeiner Form unterrichtet.

Ein Erfolgserlebnis aus meinen beiden Gedächtnistricks AGs will ich dir zum Schluss aber noch erzählen: Die Kinder der 5. und 6. Klassen (Gymnasium) springen gut drauf an, machen gut und gerne mit und die Freude (und auch ein wenig Stolz) in ihren Gesichtern - das ist einfach nur klasse! So etwas sehe ich in den Gesichtern meiner Berufsschüler viel, viel seltener und motiviert mich, die Sache mit den Mnemotechniken weiter auszuprobieren. Die Schüler probieren auch gerne aus. Bisher bin ich bei ihnen aber noch nicht auf das Interesse gestoßen, Mnemotechniken beherrschen zu wollen bzw. schnell gekonnt anwenden zu wollen. Ich komme mir ein wenig so vor wie ein Zauberkünstler, der seine Tricks verrät, dabei auf großes Interesse stößt; die Schüler machen begeistert die Tricks nach - aber Zauberkünstler will keiner werden (das macht viel Arbeit, ist zeitaufwendig und so toll ist es nun auch wieder nicht).

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BeitragVerfasst: Di 04. Okt 2011, 6:50 
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Beiträge: 43
Ich möchte an dieser Stelle noch eine Sekundärtugend anführen:

Es handelt sich dabei um eine Schlüsselqualifikation "Schnelles effektives Lernen" für ein eventuelles späteres Studium und späteren Beruf.
Das will ich kurz erläutern:

1. unüberschaubarer Lernumfang
In der Schule ist der Wissenstoff eher überschaubar und begrenzt.
Ich will hier niemandem zu nahe treten, insbesondere denjenigen, die noch zur Schule gehen.
Aber:
Verglichen mit einem späteren Studium an der Uni ist der Lernumfang an einer Schule ein müdes Aufwärmprogramm.
All diejenigen, die zuvor relativ leicht und ohne großen Aufwand durch's Schulleben gekommen sind, wird der Schreck in alle Glieder fahren. Sie werden möglicherweise an sich selber zweifeln.

2. Kommilitone sind keine Mitschüler
Es herrscht Konkurrenzkampf.
Gängige Praxis ist, wichtige Fachbücher in der Uni-Bibliotek zu verstecken, damit man selber jederzeit auf ein Exemplar zurück greifen kann. Andere haben das Nachsehen.

3. Dozenten sind keine Lehrer
Mangels persönlicher Bindung und aufgrund hohen Studentenzahlen ist es für den Prof. kaum möglich eine persönliche Beziehung zu seinen Studenten aufzubauen. Außerdem fehlt ihm ein Bildungsauftrag, den Lehrer in der Schule haben.

4. Unübersichtliche Strukturen an der Uni
Die allermeisten sind das erste mal in ihrem Leben von zuhause weg. Sie müssen lehren, sich selbst zu organisieren. Wo wohne ich, was esse ich, wie organisiere ich das zu bewältigende Lernpensum.

Fazit
Wer vorher nicht die Möglichkeit hatte, sich selbst über Lerntechniken zu informieren und auch in der Lage ist, diese erfolgreich anzuwenden, hat gute Chancen grandios zu scheitern.
Problematisch ist dabei, daß es den weiteren Verlauf des gesamten Lebens mitbestimmt.
Bedenklich stimmt die hohe Zahl an Studienabbrecher und Suiziden unter Studenten, die insbesondere durch die Umstellung auf Bachelor / Master zugenommen haben. :?

MfG

Tiffi


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 Betreff des Beitrags: Primär- und Sekundärtugenden
BeitragVerfasst: Di 04. Okt 2011, 18:36 
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Beiträge: 43
Wohnort: Otterfing b. München
Ich möchte die Unterscheidung von Primär- und Sekundärtugenden aufgreifen, die nacanada vorgestellt hat.

"Primärtugenden" sind demzufolge einzelne Gedächtnistechniken, die erlernt werden, "Sekundärtugenden" positive Nebenwirkungen der erlernten Gedächtnistechniken, wie z. B. gesteigertes Selbstbewußtsein durch positive Lernerfahrungen.

Ich möchte diese Unterscheidung ergänzen durch Grundtugenden, die ich den "Kardinaltugendenen" zurechne: den Fleiß, die Beständigkeit/das Durchhaltevermögen, den Lernwillen.

Ohne diese Grundtugenden wird auch das wertvollste Wissen über Gedächtnistechniken keine nennenswerten Früchte tragen.
Ich unterrichte wenige schwach Begabte, viele normal Begabte und wenige hoch Begabte.
In allen Segmenten beobachte ich viele Menschen, die kurzfristig begeistert sind, aber das Interesse verlieren, sobald die Grundtugend Fleiß (Training) gefragt ist, um weiterzukommen. Wer aber den notwendigen Fleiß zeigt, das Gelernte anzuwenden, der begeistert mich immer wieder. Sei es eine Auszubildende, die sich selbständig mnemotechnisch eine Zinsformel einprägt, ein Student, der seine Klausurergebnisse verbessert, ein hochbegabtes Kind, das im Gedächtnissport internationale Konkurrenz sucht und sich prima behauptet. Alle diese Menschen haben zusätzlich zu der von nacanda erwähnten Primärtugend (dem Beherrschen von Gedächtnistechniken) die Grundtugenden der Beständigkeit und des Fleißes walten lassen, und somit Ergebnisse erzielt, die nennenswert und beachtenswert sind.

Jede Sportart, jede Fingerfertigkeit bedarf der konsequenten, und nicht nur der gelegentlichen Übung, um vom Anfängerstatus zum Könnerstatus zu führen. Jeder von uns, der einmal angefangen hat ein Instrument zu lernen, weiß das. Wer konsequent die Anwendung von Mnemotechniken übt, der verblüfft die Öffentlichkeit mit einem Weltrekord von knapp über 21 Sekunden beim Memorieren eines 52-Spielkarten-Stapels. Wer nicht konsequent übt (wie ich in dieser Disziplin), der muß sich halt 2 Minuten und 21 Sekunden zufrieden geben (wie ich vor einigen Tagen).

Vielleicht sollten wir viel mehr Mut haben, die Kinder und Jugendlichen auf diesen inneren Schweinehund hinzuweisen, den wir alle kennen und über den mittlerweile schon ganze Bücher geschrieben werden.
Ich hörte letztens von einem Konzept, das nicht jedes Kind in einer Schule in eine Leistungs-Gedächtnissport-Gruppe aufnimmt. Sondern nur diejenigen, die nach einem entsprechenden Grundkurs den nötigen Leistungswillen zeigen. Ich denke zur Zeit über dieses Konzept nach, finde es bedenkenswert im Sinne von "wert, bedacht zu werden".
Zu meiner Schulzeit gab es im Schwimmen die Leistungsgruppen A und B.
Ich war im schlechteren B-Kurs, die ganze Grundschule hindurch. Es reichte nicht für A. Im Gymnasium kam der Leiter der Schwimm-AG und die ganze neue 5te Klasse sollte 25 Meter schwimmen. Die besten wollte er dann für seine Schwimm-AG haben. Ich schwamm wie besessen mit meinem B-Können durch das Becken... ich wollte unbedingt aus dem B-Status raus... und wurde ausgewählt. Von da an gab es jeden Mittwoch hartes Training, es ging an die körperlichen Grenzen und es hat wirklich nicht immer Spaß gemacht. Aber nur so wurde ich ein guter Schwimmer.

Der Gedächtnissport und auch schon die effektive (viel mehr noch die effiziente) Anwendung von Gedächtnistechniken erfordert Fleiß und intrinsische Motivation, Trainingswillen, Durchhaltevermögen, u. a.
Das ist die schlechte Nachricht.
Die Gute: Alle Begabungssegmente können es mittels dieser Grundtugenden und der von nacanda erwähnten Gedächtnistechniken ("Primärtugenden") sehr weit bringen.

Ich habe mich zum Fleiß "gezwungen", als ich Ende letzten Jahres beschloß, im Frühjahr das Vordiplom an einer gesellschaftswissenschaftlichen Hochschule abzulegen, nach ca. 3 Jahren Studienpause. Habe alle Techniken benützt, die ich vom Gedächtnissport her kenne. Vor allem Visualisierung und Loci aber auch das Mastersystem. Ich erreichte nach der relativ kurzen Vorbereitungszeit das beste Vordiplom an der Hochschule in diesem Frühjahr. Ohne Gedächtnistechniken wäre das Beherrschen dieser Stoff-Fülle nicht möglich gewesen.
Das als Ermutigung für alle die, die sich fragen, inwieweit Mnemotechniken in der Schule/im Studium Berechtigung haben oder nicht. Ich habe das Studium übrigens überhaupt erst aufgenommen, nachdem ich Mnemotechniken erlernt hatte. Das gestiegene Lern-Selbstbewußtsein (nacanda hat das sehr schön herausgearbeitet!) war durch den Gedächtnissport bereits da.

Ansonsten muß ich mich natürlich viel mit MEINEM inneren Schweinehund auseinandersetzen. ;-)


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BeitragVerfasst: Mi 05. Okt 2011, 3:32 
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Registriert: Fr 15. Mai 2009, 17:36
Beiträge: 43
Hallo nacanada,

ich finde Dein Engagement ganz ausgezeichnet und lobenswert.
Du hast Dir da einen anstrengenden Beruf mit hoher Frustrationstoleranz ausgewählt.
Damit meine ich nicht die Schüler, sondern vielmehr die verkrusteten Strukturen an staatlichen Schulen.
Leider ist das Geamtkonzept Schule sehr bürokratisch und starr, was gerade für Veränderungen hinderlich ist. Da ist es gar nicht leicht, Neues auzuprobieren.
Ständig dagegen anzukämpfen zu müssen, ist ebenfalls nicht leicht.
Es ist wie immer im Leben:
Die härtesten Fights werden intern ausgetragen. Und das zerrt an den Nerven und kostet Kraft.
Scheint so, als ob man Dir an Deiner Schule mehr Gestaltungsspielraum einräumt.
Von daher auch ein Kompliment an Deinen Chef / Chefin. :wink:

MfG

Tiffi


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BeitragVerfasst: Mi 05. Okt 2011, 19:30 
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Beiträge: 1664
Hm gut zu hören, dass ich mit meiner Einschätzung zur Haltung von Lehrern bezüglich der Memotechniken nicht so richtig lag wie ich befürchtet hatte. Mein Eindruck von Lehrern war immer dass sie etwas konservativer sind als der Durchschnitt der Bevölkerung, selbst die aus der mittlerweile nicht mehr sooo jungen 68er Generation. Das ist kein Angriff, nur eine Erklärung, dass Veränderungen schwierig sind und "Unerprobtes ausprobieren" abseits von ein paar Referendariatsstunden praktisch unmöglich.

Und hey, zwar übt sich die ganze Nation im PISA-bashing, aber soo schlecht ist unser Bildungssystem wirklich nicht. Es läuft deutlich mehr genau richtig als falsch, von daher ist eine gewisse Skepsis gegenüber Neuerungen wünschenswert.

Hier gibt es übrigens einen Vortrag über eine sehr radikale aber erfolgreiche Umgestaltung des Matheunterrichts: http://www.khanacademy.org/video/salman ... Interviews


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BeitragVerfasst: Fr 07. Okt 2011, 22:22 
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Foren-Neuling

Registriert: Mi 13. Jan 2010, 14:13
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Wohnort: Nähe Kassel
Hallo zusammen,
ich muß jetzt auch mal das Positive der Mnemotechnik etc. herausfiltern, denn ich bin eigentlich der lernfaulste Typ, den es gibt;-)
Deshalb mache ich auch mit fast 40 gerade erst meinen Industriefachwirt und habe, wie sollte es auch anders sein, gerade mal so 2 Wochen vor der Prüfung angefangen zu lernen. Erst da war der Druck so groß, dass ich was getan habe. Nebenbei bin ich noch Vater von einer 1jährigen und einer gerade 4jahre jung gewordenen Tochter. Den extremen Lerndruck habe ich dafür genutzt an einem Tag meine vorbereiteten Karten 1-25 lt. Mastersystem mit meiner Körperroute auswendig zu lernen. Das klappte so gut, dass ich gleich weitere 4 Haus-Zimmer-Routen festlegte und am gleichen Abend noch 125 Stichpunkte meines Spickers markierte. Am nächsten Tag wiederholt hatte ich alles im Kopf. Das zum Zeitaufwand dieser Lerntechnik.
Aber das für mich wirklich interessanteste ist, ich bin immer den Weg des geringsten Widerstandes in der Schule gegeangen und habe nicht "einmal" richtig gelernt. Dementsprechend konnte ich bis heute nicht lernen, ich wußte einfach nicht wie!? Damit bin ich immer gerade so in der Schule durchgekommen....
Mein Leben hätte aber extrem anders verlaufen können, denn lt. meiner Mutter muß ich irgendwann in der 2-3ten Klasse mal so nen IQ Test gemacht haben in dem ich überdurchschnittlich gut war. Meine Faulheit gepaart mit Schüchternheit hat mich aber dazu gebracht, dass Unsicherheit immer mehr mein Schulleben beeinflusste. Besonders, und hier sehe ich einen extrem guten Nutzen der Lerntechnik, bei Referaten. Das ging bei mir so weit, dass ich Referate in der Oberstufe nur noch ablas, weil ich zu faul war sie zu lernen. Daraus entwickelte sich eine Angst, weil sich Lehrer/Mitschüler über meine Vortragstechnik amüsierten. Diese Angst fürhte dazu, dass ich mich nicht getraut habe zu studieren, weil ich diese Referatphobie hatte. Und ich war eingeschrieben in Architektur...mit NC 1,9, obwohl ich durchs Abi gefallen bin, weil ich da auch nicht gelernt habe. Durch die Angst vor der Abiprüfung ist bei mir in der Nacht davor Asthma entstanden und ich hatte einen kompletten Blackout während der Prüfung. Aber nicht nur, dass ich durchgefallen bin (als einziger in dem Jahrgang), nein, ich war auch so gut im Schwimmen, dass ich den 3ten Platz bei deutschen Meisterschaften belegt habe. Das konnte ich mit Asthma an den Nagel hängen...
Meine positive Gesamthaltung hat es mir dennoch ermöglicht, alles wegzustecken und das beste draus zu machen. Ich habe mich dafür dann bei der Bundeswehr ausmustern lassen- ich habe einfach nach der 12 Klasse die allgemeine Fachhochschulreife in Kauf genommen (ohne Prüfung!), habe eine Lehrerkonferenz nachträglich einberufen lassen, um mir zu bestätigen, dass ich unter normalen Bedingungen das Abi geschafft hätte und bin damit nach meiner Ausbildung (war nötig!) zur Uni und habe 12 Wartesemester Nachteilsausgleich in Anspruch genommen....:-)- Nur ums mir selber zu beweisen...
Meine Kreativität und meinen Leistungswillen habe ich in Kanäle geleitet, wo ich wieder nichts lernen mußte, das ist KVP, Kaizen, etc. Hier sprudeln die Ideen nur so aus mir raus und es macht sich in monetärer Sicht immer mal wieder bemerkbar (ist berechenbarer für mich als Glücksspiel).
Aber was wäre passiert wenn..ich Referate durch Mnemotechnik auswendig gekonnt hätte? Und genau mein schlechtes Beispiel könnt ihr bitte gern zum Abschrecken in der Schule benutzen wenn es um Lernwiderstände geht, dann hat mein Nichtlernen vielleicht einen positiven Nutzen, haha...
Alle die jetzt etwas verschreckt sind, mir geht es gut. Ich habe immer das gemacht, in meinem Leben, was ich wollte. Genau das führte zu innerer Zufriedenheit und Glück und Gesundheit! Davon hatte ich mehr als genug....eine Auto im Lotto gewonnen, ein Haus von meiner Oma geerbt, Asthma nonexistent, eine super kaufmännische Stelle beim Marktführer im Lokomotivbau (mit 35Std. Woche;-), mit Aktien Gewinne erwirtschaftet, mit Metalldetektoren unzählige Goldringe und viel Bargeld gefunden und vielen Leuten Freude bereitet, Töchter die ganz pfiffig sind und nicht zu schlau, usw.
Das ist nur ein kleiner Abriss meines ereignisreichen Lebens ohne "Lernen", bis vor kurzem!...in meinen Postings hier im Forum kann man auch unschwer erkennen, wie lange ich mich schon damit beschäftige, das Lernen anzufangen....mit fast 40 wirds Zeit, vielleicht kann ich ja in Zukunft meine Synapsen anregen und demnächst über Lernerfolge weiter berichten...
Nicht weitersagen, aber ich habe die Industriefachwirtprüfung nur zur Hälfte gemacht, weil mehr nicht in der kurzen Zeit möglich war. Jetzt bleib ich aber dran und erweitere meine Routen...
Was meint Ihr, vorhandene Routen erweitern oder weitere 25er dazunehmen?


Gruß!
Micha


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BeitragVerfasst: Sa 08. Okt 2011, 18:24 
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Superbrain
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Beiträge: 1664
Je mehr Routen desto besser. Kostet ja auch keinen Aufwand.

Und wie kann ein Mädchen zu schlau sein ;-)


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