Brainboard - Gedächtnis, Lernen, Mnemotechnik

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BeitragVerfasst: So 14. Sep 2014, 17:20 
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Einmal-Schreiber

Registriert: So 14. Sep 2014, 16:58
Beiträge: 1
Ich lese ein (Fach)Buch. Zu dem gelesenen Inhalt fällt mir etwas ein. Im Buch kann ich es nicht vermerken, weil dort zu wenig Platz zum Schreiben ist.
  1. Schreibe ich etwas auf einen Zettel und lege ihn in das Buch geht dieser im Laufe der Zeit verloren
  2. Schreibe ich etwas auf einen Zettel, bleibt es nicht nur bei diesem einen Zettel und es wird unordentlich
  3. Schreibe ich in ein externes Notizbuch, muß ich immer beide Bücher zusammenhaben, außerdem steht die Notz nicht direkt im Buch. Ich muß also jeweils suchen, wozu ich den Kommentar geschrieben habe und das bremst das Fortschreiten enorm
  4. Schreibe ich es mit dem Handy auf, tippe es also ein, dann dauert es zu lange, die Idee ist verloren, auch wenn alle Ideen später durchsuchbar sind und damit nicht verloren. Außerdem habe ich das Handy nicht immer neben dem aktuellen Buch.
Ergebnis ist, daß ich jedesmal von "Null" anfange, alles vorher Erarbeitete verlorengegangen ist oder zu unordentlich, um wieder reinzufinden. Ich habe es auf irgendeinem Zettel aufgeschrieben, der eben irgendwo ist.

Wie kann ich, wenn ich etwas in einem Buch lese, schnell einen beliebig langen Kommentar dazuschreiben, den ich später auch schnell finde und der nicht verlorengeht?

Digital oder auf Papier.


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BeitragVerfasst: Mo 15. Sep 2014, 8:15 
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Superbrain

Registriert: Mi 24. Jun 2009, 14:53
Beiträge: 313
Hm, ich sehe da verschiedene Wege. Ich habe tatsächlich meist mit Zettel (extern) oder extra Heft gearbeitet. Meistens habe ich dort nur Fragen notiert, die ich später nachschlagen wollte.
Am Ende soll man sich ja ohnehin an den Inhalt erinnern und den nicht immer nachschlagen müssen.
Man könnte im Notfall also auch Idee/ Stoff/ Inhalt und Seitenzahl/ Kapitelzahl memorieren.

Wenn die Info unbedingt im Buch sein soll und das Buch Dir gehört, könnte ich mir vorstellen, dass man Durckerpapier am besten mit so einer Schneidemaschine so zurecht schneidet, dass die Seite etwas kleiner als die Buchseite ist und dann sauber mit Tesafilm hinter die betreffende Buchseite klebt.
Das wäre dann die "saubere" Version, also nachdem man sich wilde Notzen gemacht hat.
Dann müsste man also lesen, extern Notizen machen, die noch mal durchgehen, überlegen, welche man wie behalten will, die sauber abschreiben (Handschirft/ Computer?) und dann die Seite zurechtschneiden und einkleben.
Vorteil: Wenn man das Buch in einem Jahr in die Hand nimmt, weiß man noch genau, was man sich wozu merken wollte, und findet es im betreffenden Kapitel.
Nachteil: Zeitaufwand.

Einfacher findet man natürlich Texte, zu denen man einzelne Stichworte gespeichert hat.
Nachteil: Die sind dann nicht im betreffenden Buch.

Es hängt sehr von den eigenen Gewohnheiten ab, womit man sich wohler fühlt.

Man könnte auch eine externe Kladde anlegen und den Anfang von Notizen zu neuen Kapiteln mit herausragenden Haftnotizen markieren, ähnlich wie beim Leitzordner, so dass man die einzelnen Kapitel schnell findet.

LG
Frederica


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BeitragVerfasst: Di 23. Sep 2014, 14:11 
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Stammgast

Registriert: So 15. Jun 2014, 10:21
Beiträge: 69
1. Speicher die bibliographischen Informationen in einer Bibtex-Datei, die du mit Jabref verwaltest.
2. Installiere das Programm Zettelkasten und importiere deine Bibtex-Datei: http://zettelkasten.danielluedecke.de/
3. Wenn du das Buch liest, notier dir den Kram, den du notieren willst, auf einem Papier-Zettel.
4. Wenn du den Abschnitt / das Kapitel durchhast, starte das Programm Zettelkasten und pfleg deine Notizen dort ein und versieh sie mit Schlagwörtern, so dass du sie später wiederfindest.


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BeitragVerfasst: Mi 03. Dez 2014, 16:36 
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Regelmäßiger Besucher

Registriert: Mi 03. Dez 2014, 16:15
Beiträge: 10
Wohnort: München
Ich schreibe mir wichtige Dinge per Hand auf Zettel. Beim digitalen Notieren, bleibt es irgendwie nicht so gut im Kopf. Die Zettel hefte ich dann ganz altmodisch in einem Hefter ab. So bleibt alles ordentlich und griffbereit.

_________________
Schwimmen lernt man nur im Wasser.


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BeitragVerfasst: Di 30. Mai 2017, 22:23 
Offline
Regelmäßiger Besucher

Registriert: Do 14. Jul 2016, 19:01
Beiträge: 10
Servus Leute,
kann meinem Vorposter, der meinte, dass das handliche Schreiben besser ist nur recht geben. Während des Studiums habe ich auch bemerkt, dass ich mir Vorträge besser merken konnte, wenn ich mit der Hand mitgeschrieben habe als das Eintippen am Notebook - ist aber wie gesagt, nur meine Erfahrung. Würde mich über weitere Erfahrungswerte sehr freuen.
LG


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