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 Betreff des Beitrags: Blackjack :)?
BeitragVerfasst: So 11. Apr 2010, 10:43 
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Registriert: Fr 07. Aug 2009, 7:23
Beiträge: 30
Hey,

kennt sich jemand mit Blackjack und Strategien aus?

Wäre doch auch mal interessant. Habe über eine Methode gehört, in der man Wahrscheinlichkeiten ausrechnet, anstatt zu zählen, weil das eh nicht möglich sei.


viele grüße


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BeitragVerfasst: So 11. Apr 2010, 13:11 
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Registriert: Mi 08. Jul 2009, 13:01
Beiträge: 34
Also das zählen normalerweise nicht mehr möglich ist, ist richtig. seid dem die casinos vom zählen wissen, werden die karten nach jedem geben gemischt (ich denke es ist klar, warum damit jedes zählen unmöglich wird). klar kann man seine strategie durch wahrscheinlichkeitsrechnungen optimieren, jedoch erfordert dies entweder ein großes arsinal an ausgelernten situationen oder überdurchschnittliche rechenkünste. geht man davon aus das die optimale strategie gespielt wird, liegt der vorteil der bank zwar nicht mehr so hoch aber er überwiegt den spieler immer noch leicht.
damit haben sich schon viele beschäftigt, die auch über kurze zeiten gewinne gemacht haben aber auf langesicht eben trotzdem verluste.
mfg
ps ich würde davon ausgehen, das die kasinos sehr gute möglichkeiten und fachpersonal haben, das sich nur damit beschäftigt, ob jemand das system schlagen kann und wenn ja wie man die lücke schließen kann.


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BeitragVerfasst: Mo 12. Apr 2010, 8:51 
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Superbrain

Registriert: Di 05. Jan 2010, 14:54
Beiträge: 145
Wenn du nicht gerade Monk oder Rain Man bist, wirst du wahrscheinlich wenig Chancen haben.
Ein früherer Mitschüler hat mir von seinem Statistikprofessor erzählt, der wohl regelmäßig ins Casino geht und mehr Gewinn als Verlust macht. (allerdings beim Roulette). Aber wenn die dahinter kommen, weiß ich nicht, wie sie sich verhalten werden.

An sonsten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Black_Jack#Strategie


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BeitragVerfasst: Do 15. Apr 2010, 21:45 
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Registriert: Mo 08. Dez 2008, 0:39
Beiträge: 24
Mir hat mal jemand erzählt man könne letztlich beim Roulette Gewinn machen indem man immer auf die selbe Farbe setzt.
Man setzt also bspw. 1 €. Wenn man verliert erhöht man auf 2€. Verliert man erneut setzt man 4, 8, 16 etc.

Irgendwann gewinnt man und hat dan min. 1€ mehr als man verloren hat. Gewinnt man spielt man wieder um 1€.
Bzw. lässt sich dann wahrscheinlich auch mit mehr Geld machen.
Ich war noch nie im Kasino, keine Ahnung wie das läuft, aber das funktioniert jedenfalls nur wenn man 1:1 bekommt, also 1€ gesetzt, bei Gewinn dann 1€. Keine Ahnung ob das so läuft, weiß das jemand?


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BeitragVerfasst: Fr 16. Apr 2010, 0:11 
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Registriert: Mi 08. Jul 2009, 13:01
Beiträge: 34
mit dieser methode erweckt man den anschein, das man nen vorteil gegenüber der bank hat. problematisch ist dabei, das man zunächst mehr gewinnt, als verliert (wenn man genug vorrat hat da bei mehrmaligem verlieren die summen sehr schnell groß werden, also so ca 300 sollte man haben, wenn man wie beschrieben mit einem euro anfängt). das problem bei dem spiel ist und bleibt die null. denn spielt man eine weile, oder hat am anfang schon pech, so kann man sehr viel verlieren, da die ein sätze wie beschrieben schnell groß werden. diese hohenverluste haben zur folge, dass der zwar wahrscheinliche aber geringe gewinn überlagert wird.

mfg

ps wem das alles zu hoch ist sollte eig auch die rechnung reichen, das der erwartungswert (gewinn mal wahrscheinlichkeit) bei roulett immer gleich ist und !ganzwichtig!! immer geringer als der einsatz ist. dabei ist es vollkommenegal, wie der verlauf der einsätzte oder die position der einsätze ist. im ganzen heißt das man verliert immer.
pps die ausnahme sind kesselgucker, die den verlauf der kugel anhand der anganfsbedingungen berechnen. das kostet jedoch viel anstrenungen und gibt auch nur grobe richtungen vor


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BeitragVerfasst: Fr 16. Apr 2010, 7:04 
Völlig richtig.
Für alle die's noch nicht verstanden haben mit dem einen Euro mache ich mal 'ne kleine Rechnung auf:

Wir gehen davon aus, daß der Einsatz bei einem verlorenen Spiel jedesmal verdoppelt werden muß.

Ausgabenseite:
1
2
4
8
16
32
64
128
256
512
1024
2048

Die Ausgaben haben sich bereits nach Spiel Nr. 12 auf 4095 Euro summiert.
Dem gegenüber steht ein möglicher Gewinn von 2 x 2048 Euro gegenüber, also 4096 Euro. Der Verlust muß natürlich davon abgezogen werden.
Fraglich ist, ob sich die Aussicht auf einen möglichen Gewinn von einem Euro mit dem Risiko eines Totalverlustes von 4095 verträgt.
Zudem verhält es sich so, daß selbst für den Fall, daß bereits 12 x hintereinander dieselbe Farbe kam, beim 13 Versuch die Chancen wiederum nur bei 50 % stehen.
Ein 1 - Euro-Job als Hartz 4 Empfänger wäre deutlich einträglicher ! :wink:


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BeitragVerfasst: Fr 16. Apr 2010, 8:07 
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Superbrain
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Registriert: Di 11. Sep 2007, 7:12
Beiträge: 1664
Überschlagsweise gibt es garkeinen Gewinn....

Ich würde das Problem aufteilen in die Erwartungsfunktion und die Wahrscheinlichkeit der Pleite...

f(Einsatz) = Einsatz* 0.5 (50%)

Zum Beispiel nehmen wir an wir setzen 1€ dann ist der erwartete Gewinn 0.
Also dürfte man weder gewinnen, noch verlieren... aber selbst mit dieser Strategie gehen Leute Pleite.... warum? Warum auch, wenn die Gewinnwahrscheinlichkeit über 50% liegt?

Wegen der ungleichmäßigen Verteilung der Ereignisse. Es gibt Pechsträhnen und Glückssträhnen. Man kann 10 mal hintereinander verlieren. Man kann dann berechnen wie wahrscheinlich dies ist.

Die optimale Strategie ist, einen kleinen Teil des Kapitals zu setzen, aber immer prozentual... also Kapital bei 100€, dann Einsatz 1€, 200 2€ etc.

Die meisten Menschen machen es umgekehrt: Sie verlieren und wollen den Verlust wettmachen indem sie den Einsatz verdoppeln. Das Kapital crasht in einer exponentiellen Vernichtungsfunktion....

Auf ähnliche Weise kann man auch die finanzielle Planung absichern, wenn man in seiner "Erwartungsfunktion" sehr sichere Anlagen (Sparbuch) und weniger sichere Anlagen (Aktien etc) mischt. Dann weiß man wieviel man gewinnt (oder verliert) wenn die Aktien total crashen und kann entweder das Risiko akzeptieren oder die Anteile ändern. Wenn man gewisse Erfahrungswerte über die Gewinnwahrscheinlichkeiten hat (Fonds haben das...), kann man sogar die Wahrscheinlichkeitsverteilung des zu erwartenden Gewinns berechnen.

Ähnlich geht es den Kasinos. Die wissen die Wahrscheinlichkeitsverteilung der Auszahlungen und Einzahlungen, entsprechend halten sie Geld vorrätig. Selbst wenn einer sich partout an ein funktionierendes System hält, rutscht der Gewinn des Kasinos nicht ab, bevor jemand denjenigen motiviert sich ein anderes Kasino zu suchen.

Das ist jetzt kein Erfolgsrezept, aber dieses Prinzip arbeitet entweder für mich oder gegen mich, und ich mag ersteres lieber.

_________________
Lerntechnik Praxis: http://bit.ly/8ONmbS


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BeitragVerfasst: Mo 19. Apr 2010, 7:58 
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Superbrain

Registriert: Di 05. Jan 2010, 14:54
Beiträge: 145
Du musst nur 1x häufiger gewinnen, als du verloren hast, und dann sofort aufhören. Und dabei unter dem Maximalsatz bleiben. Und genügend Startkapital behalten.

z.B.
Einsatz Gewonnen? Gewinn
1 ________j_________ 1
2 ________n_________0
4 ________n_________0
8 ________j_________16
16________j_________32
Summe
31________________ 49

Gewinnst du so oft, wie du verloren hast, hast du 1 € plus.

Verlierst du 1x zu oft und kannst aus irgendeinem Grund nicht mehr weitermachen, dann hast du richtig viel verloren
Deswegen: rechtzeitig aufhören.

Daraus könnte sich dann folgende Strategie entwickeln:
sobald du 1x häufiger gewonnen als verloren hast, wird das ganze System auf 0 zurückgesetzt. Ich würde einen festen Einsatzbetrag wählen, z.B. 100 €, jeder Gewinn kommt ins Gewinntäschel, so dass man nur mit den 100 € spielt.
Das liefe dann so ab:

Gewinn = 1, Verlust = 0
Reihe im Casino, als Beispiel:

101.101.11.101.10000011.1000011.100

Start: 1 €

101
= G:7, Rausbekommen: 9, Reingewinn 2
Reset
101
= G:7, Rausbekommen: 9, Reingewinn 2
11
= G:3, Rausbekommen: 6, Reingewinn 3
101
= G:7, Rausbekommen: 9, Reingewinn 2
10000011
= G:263, Rausbekommen: 394, Reingewinn 131 (Hier scheitert es schon beim Einsatz, dh. man muss genügend Kapital haben, eine längere Durststrecke zu überwinden...)


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BeitragVerfasst: Di 27. Apr 2010, 15:08 
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Registriert: Mi 06. Jun 2007, 11:23
Beiträge: 28
Die Verdoppelungsstrategie funktioniert unter zwei Bedinungen.

1. Ich hab genug Kapital zum Auslegen, damit ich immer genug zum verdoppeln habe.
mit einem gut bezahlen Job oder Ersparnissen kann man davon ausgehen, aber warum dann um ein paar Euro gewinn spielen? das Verhältnis passt hier nicht.

2. Ich darf immer verdoppeln.
Hier ist das richtige Problem: wenn beispielsweise der niedrigste Einsatz 1 Euro ist, dann liegt das maximum in den gängigen Casinos bei 200-400 Euro. Also kann ich irgentwann nicht mehr verdoppeln und der Verlust lässt sich nicht mehr ausgleichen.

Die Strategie scheitert an den Praxisbedingungen.


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BeitragVerfasst: Di 27. Apr 2010, 15:39 
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Regelmäßiger Besucher

Registriert: Mi 08. Jul 2009, 13:01
Beiträge: 34
die idee scheitet schon in der theorie und nicht erst in der praxis...der erwartungswert ist jedes mal negativ und damit verliert man immer, auch wenn man eine beliebige menge (aber endlich) und man beliebig viel setzten darf.
mfg


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 Betreff des Beitrags: Re: Blackjack :)?
BeitragVerfasst: Do 27. Feb 2020, 8:19 
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Registriert: So 10. Aug 2008, 13:39
Beiträge: 27
"Boah ich bin auch sehr daran interessiert, Blackjack-Strategien zu erkennen, aber bisher keinen Erfolg. Früher hab ich immer Spielautomaten gespielt, aber es ist schon ein bisschen langweilig, obwohl es sehr profitabel ist, da viele Casinos jetzt diese interessanten Dinge https://bonussurfer.com/casino-bonus-ohne-einzahlung/ anbieten. Aber ich frage mich immer noch, wie viel Geld kann man als Blackjack-Profi verdienen?
"


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