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Lernen im Schlaf, luzides Träumen
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joz
Superbrain


Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 158

BeitragVerfasst am: Di 18. Dez 2007, 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

hi, wie nahe kommen die empfindungen und wahrnehmungen beim klarträumen denn letzlich der realität? hat das matrixqualität?
und übrigens: ich glaube euch kein wort, wenn ihr mir vom jonglieren oder lernen im klartraum erzählt, wer das wirklich beherrscht, wird doch wohl viel eher angelina jolie herbeihalluzinieren als irgendwelche jonglierkegel


cu
_________________
Manche Menschen gehen nie an ihre Grenzen, sonst würden sie mich dort stehen sehen.
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Klaus Horsten
Superbrain


Anmeldungsdatum: 12.02.2006
Beiträge: 595
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Di 18. Dez 2007, 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte hier Klaus Adam zitieren: "Schon in normalen Träumen sind wir nicht völlig unbewusst, sonst könnten wir keine Traumerinnerungen mit nach 'oben' bringen".

In Alpträumen entscheiden wir uns manchmal bewusst aufzuwachen. Also haben wir auch da eine gewisse Entscheidungsfreiheit und Bewusstheit.

In den Einschlaffantasien ("hypnagogische" Bilder/Halluzinationen/Zustand, siehe Freuds Traumdeutung) sind wir mit einem Bein im Bewusstsein und mit dem anderen schon im Traum. Hier würde ich experimentieren (allerdings rein spielerisch, nicht mnemotechnisch).

Jeder sollte also die Möglichkeit haben, zu erahnen, was luzides Träumen ist.

Experimente:
* Bleibe die ganze Nacht wach. Nichts Saufen, kein Fernsehen, keine Filme, kein Computer.
* Stelle den Wecker auf 2 Uhr früh. Da spielt sich dann Einiges ab.

Derart begibst Du Dich sicherlich in einen Zwitterzustand von Wachen und Schlafen, in dem die Träume von Bewusstsein begleitet sind.
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Bärline
Superbrain


Anmeldungsdatum: 22.07.2007
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: Mi 19. Dez 2007, 9:24    Titel: Antworten mit Zitat

Forum zum Klarträumen: http://37351.rapidforum.com/

Bärline
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EmoScreamo
Regelmäßiger Besucher


Anmeldungsdatum: 05.01.2010
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: Fr 08. Jan 2010, 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

*Threadhervorhol*

Das Forum, das Bärline gerade erwähnt hat, heißt jetzt:

www.klartraumforum.de

Beim Lernen im Klartraum geht es so weit ich weiß mehr um motorisches Lernen. Prof. Tholey hat in der Uni Frankfurt viel darüber geforscht und war auch in motorischen Sachen brilliant (mit 39 glaube ich europameister im Skaten, er konnte im Handstand skaten und Snowboardfahren).

Vom ersten Klartraum bis zu dem Stadium, in dem man die Träume gut für das Lernen benutzen kann ist einiges an Übung vonnöten, wobei diese sehr viel Spaß macht.

Der einfachste Weg zum Klartraum ist auch in wenigen Sätzen erklärt:
1. man braucht eine einigermaßen gute Traumerinnerung, ohne die ist alles nix
2. man muss sich angewöhnen, regelmäßig (zwischen 10 und 20 mal am Tag) die Realität zu überprüfen. Irgendwann wird es eine Gewohnheit und man macht es auch im Traum.
Die einfachste Möglichkeit besteht darin, nachzuprüfen, ob man mit zugehaltener Nase atmen kann. Im Traum geht das wirklich, es fühlt sich recht lustig an.

Klarträume stellen sich bei einigen Menschen auch spontan ein, z.b. bei wiederkehrenden Traumbildern.
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Phexx
Superbrain


Anmeldungsdatum: 23.01.2009
Beiträge: 568

BeitragVerfasst am: Fr 08. Jan 2010, 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

ich traeume in ca 30% der faelle so, in denen ich waehrend ich schlafe irgendein spannendes hoerbuch hoere.
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Sutanimulli
Regelmäßiger Besucher


Anmeldungsdatum: 08.07.2009
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: Fr 08. Jan 2010, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich halte es für zeitverschwendung in träumen lernen zu wollen. Fakt ist das das Gehirn entspannung braucht, also der schlaf mit Träumen nicht zur erholung des Geistes beiträgt. Stellt man sich jetzt vor tagelang wachzu bleiben, so ist verständlich, das nicht nur der Körper irgendwann schlapp macht. Also warum im Schlaf lernen, wenn ich auch einfach efektiver im wachen zustand lernen kann, denn die lernpausen verkürzen durchs lernen im schlaf nicht.
mfg
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Bärline
Superbrain


Anmeldungsdatum: 22.07.2007
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: Sa 09. Jan 2010, 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Was den Nutzen von Klarträumen angeht: http://www.naturundgeist.de/artikel/default.aspx?ID=281

zur Entspannung: ein Klartraum von gefühlten 5 Minuten ist so erholsam, wie einige Stunden Schlaf und wenn es dann ein Flug-Klartraum ist: es geht nichts über fliegen Very Happy

Bärline
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EmoScreamo
Regelmäßiger Besucher


Anmeldungsdatum: 05.01.2010
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: Mo 11. Jan 2010, 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

@Phexx:
Habe ich das richtig verstanden: Vor dem Schlafen ein Hörbuch anschalten und dann wirst du im Traum klar? cool cool.

@Sutanimulli: So weit ich weiß werden im Traumschlaf Erinnerungen vom Kurz- ins Langzeitgedächtnis übertragen.

Beim Lernen im Traum geht es wie gesagt hauptsächlich um komplexe Bewegungsabläufe, die so ungefährlich geübt werden können.
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DocTiger
Superbrain


Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 975

BeitragVerfasst am: Mo 11. Jan 2010, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ein altehrwürdiger Thread aus dem Jahre 2004.... da war ich noch garnicht in diesem Forum aktiv Wink

Würde mich aber interessieren ob es Menschen gibt, die regelmäßig größere Mengen von Lernmaterial wiederholen. Luzides Träumen hat natürlich Vorteile in der Vorstellungskraft, jede mentale Bühne ist eine Halluzination, aber die Steuerungsfähigkeit ist so ne Sache. Ich habe mich vor zehn Jahren mal mit dem Thema etwas befasst aber nur wenig Erfolge gehabt. "Flugträume" habe ich schon regelmäßig, und wenn ich einen Alptraum habe wecke ich mich normalerweise auf oder konzentriere mich auf ein positives Ergebnis. Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen wie man einen längeren "Plan" was man wiederholen will innerhalb des Traumes festhalten kann!
_________________
Lerntechnik Praxis: http://bit.ly/8ONmbS
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EmoScreamo
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Anmeldungsdatum: 05.01.2010
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: Mo 11. Jan 2010, 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hier ein Link von der Uni Heidelberg, ich hoffe, er funktioniert:

http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/5896

Wobei ich eher den Umkehrschluss zulassen würde:

Nicht: Klarträumen ist gut für Mnemotechnik, sondern:
Mnemotechnik begünstigt Klarträume.

Der Klartraum zeichnet sich neurologisch durch einen hohen Acethylcholin- und Dopaminspiegel aus.
Wenn man vor dem Schlafen noch Mnemotechnik durchführt, sollten diese Transmitter verstärkt ausgeschüttet werden, so dass zumindest lebhafte, wenn nicht sogar klare Träume die Folge sind.
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