Brainboard - Gedächtnis, Lernen, Mnemotechnik

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BeitragVerfasst: Do 31. Mai 2012, 20:38 
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Registriert: Di 25. Okt 2011, 19:39
Beiträge: 11
Naja, ich glaube das der Hauptaspekt um wirklich richtig schnell zu werden (sagen wir mal über 1000 WpM) die Fähigkeit ist, ohne Subvokalisation den Sinn des Textes zu verstehen. Wie man da hin kommt bzw. das am besten üben/hintrainieren kann ist mir allerdings auch nicht ganz klar.


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 Betreff des Beitrags: Re: Noch ein Indiz
BeitragVerfasst: Di 12. Jun 2012, 23:27 
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Stammgast
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Registriert: Di 16. Mär 2010, 14:55
Beiträge: 71
xxx hat geschrieben:
Epitaph:
Hier wurde 8 Jahre diskutiert, und dann komm ich und klär den Fall an zwei Tagen. Dazu fällt mir nichts mehr ein.


Deine Arbeit in Ehren, aber geklärt hast du hier gar nichts. Du stellst lediglich Behauptungen auf, zu denen du entweder keine oder nicht ausreichende Belege lieferst. Und selbst wenn alles, was du hier behauptest zutreffend wäre, bleibt die Frage:
Wie "dumm", also wie gering muss der IQ sein, damit man z.B. die Hürde von 1000 wpm nicht mehr schaffen kann? Wie hoch muss der IQ sein um 4000 wpm zu schaffen?

Und ich denke, es gibt immer noch deutlich mehr Dinge die wir nicht über das Gehirn wissen, als Dinge, die wir wissen.

_________________
Nickname im Chat: Anaconda|


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BeitragVerfasst: Mi 13. Jun 2012, 7:22 
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Regelmäßiger Besucher

Registriert: Di 25. Okt 2011, 19:39
Beiträge: 11
M.E. spielt der IQ vor allem bei der Verarbeitung des Gelesenen eine Rolle und nicht so sehr beim Lesen selbst. Schnelllesen sollte man nicht mit Schnelldenken gleichsetzen. Schnelles Lesen heißt nicht, dass man aufgenommene Informationen schneller durchdenken kann. Einfacher gelagerte Zusammenhänge (z.B. einfacherere Fachtexte mit deren Materie man grundsätzlich vertraut ist -man muss nicht viel durchdenken-, Belletristik etc.) können so theoretisch wesentlich schneller gelesen werden als schwierige (theoretisch deshalb, da m.E. nach nur die wenigsten so schnell lesen können um an eine entscheidende Grenze dahingehend zu geraten, dass es möglich ist schneller zu lesen als zu durchdenken -für den Bereich der Belletristik bzw. einfacheren Literatur-, d.h. man kommt bei einfacher Literatur ganz gemütlich mit dem "geistigen folgen/durchdenken" mit und der begrenzende Faktor liegt im Lesethempo und nicht beim IQ).
Es gibt also lediglich dahingehend einen Zusammenhang, dass man eher an die Grenze stößt etwas schnell genug zu durchdenken (IQ) und deshalb das Lesethempo drosselt.


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BeitragVerfasst: Mi 13. Jun 2012, 10:02 
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Administrator
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Registriert: Mo 31. Mär 2003, 9:33
Beiträge: 1742
Wohnort: München
Sehr pointiert geschrieben, aber durchaus eine nicht falsche Zusammenstellung.
Es ist zwar unbeliebt, aber auch nach aktuellem Stand der Forschung sicher richtig zu sagen, dass gewisse Fähigkeiten - der IQ ist derzeit das beste Maß dafür das wir haben - die meisten kognitiven Leistungen beschränken. Gerade bei der Steigerung von Tempo spielt die "Denkgeschwindigkeit" eine hohe Rolle. Beim Lesen gehört sicher auch das Verarbeiten des Inputs der Augen und die Kontrolle dieser dazu, was klassisches Schnelllesetraining defnitiv ermöglicht. Aber eben weiter Grenzen zieht die individuell unterschiedlich sind.

Die andere Frage, und die sollte man nicht so einfach abbügeln, bleibt ob Schnelllesen ohne Subvokalisieren gleichwertig ist und von jedem, oder zumindest von vielen, erlernt werden kann. Hier verfolge ich gerne weiter die Arbeit der DGfSL und bin gespannt, was bei den wissenschaftlichen Untersuchungen herauskommt. Wenn es geht ist trotzdem klar, dass es einen hohen Lernaufwand bedeutet ohne konkrete Zeitpläne zu haben wie lang.


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BeitragVerfasst: Do 12. Jul 2012, 13:42 
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Regelmäßiger Besucher

Registriert: Di 02. Aug 2011, 16:00
Beiträge: 12
xxx hat geschrieben:
Der wichtigste Beitrag den ich im Forum gelesen habe stammt von DivineTraube, die schreibt:

"Wenn jemand in der Lage ist einen Spiegelartikel mit 300 wpm zu lesen, dann zeigt das: er kann prinzipiell 300 wpm aufnehmen. Warum schafft er das bei seinem medizinischem Lehrbuch nicht?"

Darauf habe ich nur eine sinnvolle Antwort gefunden, die leider auch für mich gilt: Der IQ ist eine wichtige limitierende Größe.
Das halte ich für eine Fehleinschätzung. Leser mit einem hohen IQ lesen schneller, weil sie einfach mehr Bücher gelesen haben als andere Leser. Dadurch erkennen sie oft ungewöhnliche Wörter schneller und können die entsprechenden Assoziationen schneller herstellen.

Wie viele andere Fähigkeiten auch lässt sich Lesen trainieren, und zwar durch lesen.

Malcolm Gladwell hat in seinem Buch „Überflieger: Warum manche Menschen erfolgreich sind – und andere nicht“ den Mythos der besonders begabten Genies entzaubert und den Erfolg vieler „Überflieger“ auf die die 10.000-Stunden-Regel zurückgeführt. D.h. die vermeintlichen Genies haben oft einfach mehr Zeit darauf verwendet, gut zu werden.


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BeitragVerfasst: Mo 14. Jan 2013, 11:42 
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Foren-Neuling

Registriert: Mo 22. Okt 2012, 10:49
Beiträge: 8
Gibt es denn hierzu keine triftigen Studien, Analysen? Mich würde interessieren, ob die Lernprogramme, wie sie in Unterforen hier angegeben werden, wirklich helfen, nicht nur schneller zu lesen, sondern auch den Inhalt (keine Fachtexte, sondern für Texte für normal Sterbliche) zu verstehen.


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BeitragVerfasst: Di 10. Sep 2013, 18:12 
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Superbrain

Registriert: So 01. Mai 2005, 13:32
Beiträge: 705
Wohnort: Langen
Hi,

die Android App "Schneller lesen" von Holger Backwinkel macht sehr viele Übungen für die Augen und Lesetests mit anschliesenden Textverständnis-Tests.
Man kann gar nicht anders, als sich täglich die App reinziehen. So habe ich mir ein gutes Trainingsprogramm vorgestellt.

Im Moment bin ich noch am "Becher leeren". ;-)

Dann geht es von vorne los .... und weiter.

Habe das Gefühl, das ich damit auch hintennach noch schneller lese.
Also nicht ganz zu meinem jetztigen Lesetempo (ist eigentlich noch kein Tempo ;-) ) zurück zu kehren.

Mein Ziel ist so um die 500 Wpm bei 80-85% Textverständnis.

Viele Grüße
Lesefaul


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BeitragVerfasst: Di 30. Jan 2018, 14:46 
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Regelmäßiger Besucher

Registriert: Do 26. Mär 2015, 9:56
Beiträge: 23
Lesefaul hat geschrieben:
Hi,

die Android App "Schneller lesen" von Holger Backwinkel macht sehr viele Übungen für die Augen und Lesetests mit anschliesenden Textverständnis-Tests.
Man kann gar nicht anders, als sich täglich die App reinziehen. So habe ich mir ein gutes Trainingsprogramm vorgestellt.

Im Moment bin ich noch am "Becher leeren". ;-)

Dann geht es von vorne los .... und weiter.

Habe das Gefühl, das ich damit auch hintennach noch schneller lese.
Also nicht ganz zu meinem jetztigen Lesetempo (ist eigentlich noch kein Tempo ;-) ) zurück zu kehren.

Mein Ziel ist so um die 500 Wpm bei 80-85% Textverständnis.

Viele Grüße
Lesefaul


und wie lang machst du das schon ?


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