Brainboard - Gedächtnis, Lernen, Mnemotechnik

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BeitragVerfasst: Di 12. Sep 2017, 23:36 
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Regelmäßiger Besucher

Registriert: So 07. Feb 2016, 15:12
Beiträge: 18
Hallo,

Zwei Dinge:
1. Habe heute meine beste Route versucht neu zu definieren. Also entlang desselben Weges durch mein Haus neue Plätze festzulegen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich stark ins Detail gegangen bin. Statt einer "Schuhecke" war da auf einmal Schlüsselbox, Ablage, Pantoffeln, Klappschrank, Inliner, Regal und Teppich. Hattet ihr ähnliche Erfahrungen?

2. In der Küche habe ich dann teilweise auch "unsichtbares" als Loci definiert, also Schrankinhalte z.B. Müslischüsseln, Glasschüsseln und Tassen. Allerdings sieht die Schranktür immer gleich aus. Frage ist jetzt, ob es allgemein gut geht, "unsichtbare" Dinge als Loci zu verwenden? Hat das schonmal jemand probiert?

Danke, dass ich an euren Erfahrungen teilhaben darf :-)


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BeitragVerfasst: So 18. Nov 2018, 16:23 
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Foren-Neuling

Registriert: Di 31. Jul 2007, 21:25
Beiträge: 5
Wohnort: Wesel
Hallo,
wenn Du eine Route mit z. B. 52 Routenpunkten festgelegt hast, musst Du bei den Routenpunkten bleiben! Alles Andere außer Acht lassen. Nach Bedarf ganz neue
Routen erstellen. Je mehr Routen, umso besser. Dadurch ist es möglich, mehr zu Trainieren!

Gruß G


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BeitragVerfasst: Mi 21. Nov 2018, 9:19 
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Stammgast

Registriert: Do 03. Jan 2013, 18:24
Beiträge: 61
Ein Route, die festgelegt und eingeübt ist, sollte nicht geändert werden. Bei einer neuen Route, die nicht funktioniert oder die Potential zu mehr hat, sollte natürlich geändert werden. Wenn die Route aber fertig gemerkt und in Gebrauch ist, ist eine Änderung tunlichst zu unterlassen.

Im eigenen Haus können Routenpunkte natürlich näher beieinander festgelegt werden. Doch sollte auch nicht übertrieben werden:

1. Wer sich irgendwann angewöhnt, die Pantoffeln woanders unterzubringen, hat sonst ein Problem.
2. Mit mehr Dingen, die integrativ zur Schuhecke gehören, gibt es für den Ort Schuhecke mehr mögliche Bilder. Bei einem Ort Schlüsselkasten wäre das wesentlich eingeschränkter.

Was 'unsichtbare' Schubladen und Schrankinhalte angeht, kommt das darauf an, wie sehr die für dich selbständig und mit Bedeutung behaftet sind. Und schließlich sind die Schubladen und Schränke zu öffnen, wenn man es will. Wohnungen in Appartementhäusern sind ja als Routenpunkte auch erst einmal geschlossen und dennoch beliebte Routenpunkte. Hier ist aber wieder das mit dem Übertreiben zu beachten. Ein leidenschaftlicher Koch könnte sicher viel aus einer Messerschublade machen. Ich nicht. Es hängt also wieder einmal viel an der individuellen Person, die sich eine Route erstellt.


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BeitragVerfasst: Mi 03. Apr 2019, 6:53 
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Foren-Neuling

Registriert: Di 17. Jul 2012, 9:46
Beiträge: 7
Hallo,
ein Freund von mir hat sich die altgriechischen Deklinationen anhand seiner Lieblings-Computerspiele gemerkt, daher sollte das mit den "unsichtbaren" Elementen nicht sooo problematisch sein. Ich selbst habe mir, als der Verdacht einer Zöliakie bestand, die "bösen" Zutaten auf der Route in meiner Studentenbude abgelegt. Wichtig ist, wie mein Vorredner schreibt, dass die Routen konsequent beibehalten werden. Damit wären wir bei einer Frage, die mich beschäftigt: Wenn ich eine neue Route erstelle, ergibt es dann Sinn, die Punkte anhand der Zahl-Bild-Methode zu fixieren? Ich möchte damit erreichen, dass ich schneller in der Lage bin, die Route zu nutzen, ohne einen Punkt zu vergessen. Das Problem ist: Dann hat man für jeden Raum eine Liste von 1 bis 10. Wäre es da nicht sinnvoller, die Routen anhand der Major-Technik zu strukturieren? Dass das anfangs mehr Arbeit bedeutet, ist klar, aber das war ja bei Mnemotechniken immer so. Es geht um das langfristige Arbeiten, das erleichtert werden soll.
Viele Grüße!


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BeitragVerfasst: Mi 03. Apr 2019, 7:54 
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Foren-Neuling

Registriert: Di 31. Jul 2007, 21:25
Beiträge: 5
Wohnort: Wesel
Hallo, das kommt darauf an, was man im Gedächtnissport erreichen will! Ich verwende lediglich zwei Routen mit a 52 Punkten. Hat man mehr Routen, kann man natürlich mehr Trainieren. Die Routen müssen ja auch wieder "LEER" werden. Eine Route " Mein zu Hause", die Andere "Arbeit". Ich bin Senior habe vorige Tage noch eine Verbesserung im Memory-Trainer erreicht. (7,14). Dann habe ich lange bei memocamp trainiert. Momentan trainiere ich nur Karten. Das reicht mir, um geistig fit zu bleiben. Dann habe ich noch Schach als Hobby. Sportlich halte ich mich mit Schwimmen und Radfahren fit. Werde 63zig und bin fast drei Jahre im Ruhestand!

Viele Grüße

Günter


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